Nürnberger Wirtschaftsweise fordert härtere Corona-Maßnahmen

8.4.2021, 14:16 Uhr
Die Nürnberger Professorin Veronika Grimm.

Die Nürnberger Professorin Veronika Grimm. © Timm Schamberger, dpa

Die Corona-Wirtschaftshilfen des Staates bezeichnete Grimm zwar als sehr vielfältig, aber auch als kompliziert. "Es wird viel getan, aber es gibt eine Komplexität, die vor allem kleine Betriebe vor große Herausforderungen stellt", sagte die Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Schwierigkeiten, die Hilfen zu beantragen, hätten gerade Solo-Selbstständige.

"Infektionsgeschehen besser kontrollieren"

Für sinnvoll hält die Wirtschaftsprofessorin flächendeckende Corona-Tests in Betrieben. Wörtlich sagte sie: "Verpflichtende Teststellen sind zwar eine zusätzliche Belastung für die Unternehmen. Aber es kommt nun darauf an, das Infektionsgeschehen besser zu kontrollieren, damit Öffnungsschritte möglich sind."

Sollte es weitere Öffnungen im Einzelhandel, in der Gastronomie und Kultur geben, dann sei es wichtig, zur schnelleren Verfolgung von Infektionsketten zum Beispiel App-basierte-Lösungen zu installieren, erklärte Grimm zudem.

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