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Samstag, 24.08.2019

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"12 Jahre gekämpft": Skaterpark kommt in der Szene an

Skaterszene schätzt Pegnitzer Park, liebt aber Abwechslung und nutzt darum auch andere Anlagen - 12.08.2019 14:55 Uhr

Gut für Einsteiger geeignet ist der Pegnitzer Skatepark. Er hat aber auch einige anspruchsvollere Elemente. Ein wenig Sorgen bereiten den Nutzern nur erste Risse im Beton, die sich im Winter mit Wasser füllen, gefrieren und zu Schäden führen könnten. © Stadt Pegnitz


"Zwölf Jahre lang haben wir darauf hingearbeitet, dafür gekämpft", sagt Stephen Schaak über den neuen Skatepark. "Wir sind alle sehr zufrieden und können uns nicht beschweren", so der Sprecher der Pegnitzer Skater.

Die Anlage sei nach wie vor in einem generell guten Zustand. "Nur der Beton und die Schutzschicht bröckeln an manchen Stellen. Das ist ein bisschen schade", sagt Schaak. Verantwortlich dafür macht er kleinere Kinder, die mit ihren Fahrrädern Steine auf das Gelände brächten und es so beschädigten. Noch sei das kein größeres Problem, aber im Winter könnten sich diese Löcher mit Wasser füllen und das Eis zu Frostsprengung führen. "Im Detail fehlt uns noch die Expertise", so der 26-Jährige. Man habe aber bereits Stadträte und Jugendpfleger auf das Thema angesprochen.

"Ansonsten", erklärt Schaak, "sind wir super zufrieden." Die Szene sei so gestrickt, dass man nicht jeden Tag die gleiche Anlage benutze. Wer Abwechslung wolle, müsse eben auch mal wegfahren. "Wenn du täglich nur hier fährst, dann wird dir natürlich langweilig", so Schaak. Aber man habe alles da, was man brauche, die Anlage mache Spaß.

"Mit der neuen Bayreuther Bahn kann man das nicht vergleichen, aber das haben wir auch nicht erwartet. Für Pegnitz ist es ideal. Es ist generell für Einsteiger geeignet, hat aber auch ein paar anspruchsvollere Elemente", sagt der 26-Jährige, der selbst seit zwölf Jahren aufs Brett steigt.

Schaak ist mit seiner Gruppe von fünf bis acht Freunden regelmäßig vor Ort, wenn das Wetter passt. Wenn die Arbeit nicht im Weg steht, kommt er sogar täglich. Am Wochenende seien bis zu 20 Leute gleichzeitig an der Bahn.

Nicht überfüllt

"Gerade für die Skater aus Amberg, Weiden oder Eschenbach ist das hier der beste Park im Umkreis", freut sich Schaak. Diese hätten nur noch Bayreuth als Alternative, seien aber dankbar für eine Anlage, die nicht so überfüllt ist.

Wie soll es nun weitergehen? Stephen Schaak hofft, dass der Skatepark eines Tages auf die angrenzende Fläche des alten Skateparks ausgeweitet werden kann. "Wenn die Stadt sieht, wie gut das Angebot angenommen wird und die finanziellen Möglichkeiten da sind, ist das vielleicht drin", sagt der 26-Jährige. Schaak betont aber auch: "Wir sind extrem zufrieden. Wenn alles so bleibt, ist alles gut. Wenn es irgendwann geht, haben wir auch Ideen, was man noch machen könnte, aber es besteht kein dringender Handlungsbedarf."

Wir sind extrem zufrieden. Wenn alles so bleibt, ist alles gut. 

JULIAN SEIFERTH

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