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13-jährige Lena Richter wird Stadtschützenkönigin

Proklamation der Besten der Dorf- und Stadtmeisterschaft bei Schützenkirwa des Zimmerstutzenvereins Troschenreuth - 05.07.2017 18:27 Uhr

Unser Foto zeigt die Sieger der 39. Stadtmeisterschaft der Schützen. © F.: Bernhard Niemczyk


Alle Jahre wieder ruft der Zimmerstutzenverein Troschenreuth zu den Dorf- und Stadtmeisterschaften auf. Diesem Ruf waren sieben Schützenvereine und neun sonstige Zusammenschlüsse gefolgt. Nun wurden bei der Schützenkerwa auf dem Gelände des FC Troschenreuth die Einzel- und Mannschaftssieger im Schießen ausgezeichnet sowie der Troschenreuther Dorf- und der Stadtschützenkönig, genauer die Stadtschützenkönigin proklamiert.

Am besten schnitt bei der Stadtmeisterschaft der Zimmerstutzenverein als Gastgeber mit den meisten Teilnehmern, den besten Ergebnissen und den meisten Gewinnern ab, davon allein 13 in der Einzelwertung. Auch in der Mannschaftswertung schossen die Troschenreuther die meisten Ringe. Insgesamt nahmen 170 Schützen an der Luftgewehr- und Luftpistolen-Disziplin teil und 13 bei den Kleinkalibern, zu denen auch Pistolen und Gewehre zählen.

Bei der Einzelwertung schnitten die weiblichen Schützen besser ab als ihre männlichen Mitstreiter. "Das ist oft so. Frauen können sich besser konzentrieren", so Schützenmeister Werner Wegner, seit 29 Jahren Vorsitzender des Vereins.

Neben den offiziellen Schützenvereinen aus Troschenreuth und Horlach, Pegnitz, Willenreuth, Neudorf, Hainbronn und Stemmenreuth nahmen auch andere Zusammenschlüsse am Wettbewerb teil. Die Randsportartenfreunde Troschenreuth, die Siedlergemeinschaft "Rote Erde", der Stadtrat Pegnitz und sechs weitere Gruppierungen stellten ihr Können unter Beweis. Allein die Polizeiinspektion Pegnitz trat mit drei Mannschaften und 18 Personen an.

Bürgermeister Uwe Raab war mit vier Stadträten mit von der Partie und "zufrieden" mit seiner Leistung. "Manfreds Truppe (aka Bauamt)", die Funkamateure OV Pegnitz, die KC Bande und der ASV Pegnitz Kegeln sowie der FCT Tennis schlugen sich ebenfalls wacker.

Laut Wegner ist in diesem Jahr "alles gut gelaufen, es gab keine Unfälle und alle Schützen verhielten sich diszipliniert". Als jüngster Schütze trat Leon Pfeffer mit zwölf Jahren an, Schützenurgestein Josef Schrembs vom SV "Waldeslust" Horlach belegte mit seinen 81 Jahren als Ältester einen guten zweiten Platz.

Bürgermeister Raab, Schirmherr der Veranstaltung, überreichte im voll besetzten Festzelt unter viel Beifall die Pokale, der zweite Vorsitzende Jochen Forsmann die Urkunden. Ganz vorne dabei waren neben dem Gastgeber auch der Schützenverein "Waldeslust" Horlach, bei den sonstigen Zusammenschlüssen führten die Randsportartenfreunde Troschenreuth und die Siedlergemeinschaft "Rote Erde" Troschenreuth die Wertung an.

Der Titel des Stadtschützenkönigs geht auch in diesem Jahr wieder in weibliche Hände: Die 13-jährige Lena Richter von der Königlich Privilegierten Schützengesellschaft Pegnitz ist seit knapp zwei Jahren aktiv. Trainiert wird sie von ihrer Mutter Elke, die sich als Schützin und Sportleiterin ebenfalls im Verein aktiv engagiert. Lena trainiert zweimal die Woche und ist motiviert, "weil man sich immer verbessern kann". Ihr Ziel ist die Olympiade, "irgendwann mal". Davor gilt es noch einige Hürden zu nehmen – wie beispielsweise die Bayerischen Meisterschaften am 15. Juli in München und im Falle einer Qualifikation die Deutschen Meisterschaften im September in Garching auf der Olympiaschießanlage.

Mit dem Titel Erster Ritter und dem 2. Platz wurde Tino Haberl vom Schützenverein "Waldeslust" Horlach ausgezeichnet, als Zweite Ritterin und dem 3. Platz wurde Michaela Forsmann vom Zimmerstutzenverein Troschenreuth geehrt.

Eine Premiere gab es mit den 1. Troschenreuther Blasrohr Open, das bei jungen und älteren Schützen gut ankam. Insgesamt nahmen 19 Schützen, davon acht Kinder und Jugendliche, am Blasrohrschießen teil. Bei den Jugendlichen belegte Patrick Neukam, 14, den ersten Platz, Felix Barchtenbreiter, zwölf, den zweiten Platz und die zehnjährige Marie Lehner freute sich über ihre dritte Platzierung. 

GISELA LEINBERGER

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