Mittwoch, 25.11.2020

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25 Aktionen mit über 600 Aktiven

Viele Jugendliche engagieren sich ehrenamtlich - 04.06.2013

Bei der Vorgängeraktion „Drei Tage Zeit für Helden“ legte die evangelische Jugend in Pegnitz den Garten der Sammet-Schule neu an.

03.06.2013 © St. Reinl


„Miteinander-füreinander“, lautet das Motto des Stadt- und Kreisjugendrings Bayreuth, der sich mit seiner Sozialaktion der landesweiten Initiative „Uns schickt der Himmel“ des Bunds der Katholischen Jugend angeschlossen hat.

KJR-Vorsitzender Christian Porsch: „In einer Gesellschaft, in der Konkurrenz- und Leistungsdenken einen immer größeren Raum einnehmen, ist es umso wichtiger, gemeinsam anzupacken, wenn man etwas verändern will. Frei nach der Devise ,Miteinander-füreinander‘ soll die 72-Stunden-Aktion zeigen, dass Solidarität und Zusammenarbeit etwas bewirken können, denn jeder kann etwas dazu beitragen, unsere Gesellschaft ein bisschen schöner und gerechter zu gestalten.“ Mit der Teilnahme an „Raggern für die Region“ können Jugendliche einer breiten Öffentlichkeit zeigen, dass junge Menschen beim Einsatz für das Allgemeinwohl auch noch Spaß haben können.

Denn im Zentrum der Aktion stehen nicht der Erfolg und das Ergebnis, sondern der Erlebnischarakter und die Freude an der Arbeit. „Yes, we can!“, ruft Porsch in Anlehnung an den bekannten Wahlkampf-Slogan des US-Präsidenten Barack Obama den Jugendlichen zu. „Jeder junge Mensch sucht Herausforderungen und braucht diese für eine positive Entwicklung seiner Persönlichkeit. Bei der 72-Stunden-Aktion werden Sie diese Challenge finden. Sie werden vielleicht an Ihre Grenzen stoßen, aber Sie werden durch das gemeinsame Anpacken Ihr Ziel erreichen. Dieser Erfolg wird eine unvergessliche Erfahrung für jeden bleiben.“ Die Jugendgruppen aus Stadt und Land können dabei ihre Projekte selbst planen und durchführen. Eine besondere Herausforderung besteht allerdings darin, das Zeitlimit einzukalkulieren. Denn immerhin ist für die Bearbeitung und Fertigstellung der Projekte nur 72 Stunden Zeit.

Der Beginn ist am 13. Juni, Ende am 16. Juni, jeweils um 18 Uhr. Der Stadt Pegnitz kommt dabei die Ehre der Eröffnungsveranstaltung zu. Erwartet werden zu der Auftaktveranstaltung im Wiesweiher-Park nicht nur die beiden „Schirmherren“, Landrat Hermann Hübner und die Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe. Eingeladen ist auch der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick.

Ähnlich wie bei der Vorgängerveranstaltung „Drei Tage Zeit für Helden“ des Kreisjugendrings im Jahr 2007 sind auch diesmal wieder ehrgeizige Projekte angedacht. In Pegnitz etwa will die Ökumenische Jugend zusammen mit dem THW-Nachwuchs den Wiesweiher-Park mit einem Sinnespfad aufwerten. An verschiedenen Stationen zum Riechen, Sehen, Tasten und Hören sollen alle Sinne angesprochen werden. Zudem will die evangelische Jugend das Schülercafé „Bartl“ renovieren.

In Hollfeld hat es sich die Firmgruppe „HoBatAsKit“ zum Ziel gesetzt, die Kindertagesstätte mit Gartenanlagen zu verschönern. Während der Schützenverein Löhlitz seinen Plan noch geheim hält, hat die Landjugend Haßlach schon klare Vorstellungen von einem Maislabyrinth. Auch sonst stehen im Landkreis ehrgeizige Ziele auf der Agenda. Bei all den Aktionen steht das Gemeinwohl oben. Besonders positiv ist die Erfahrung, die das Pegnitzer Team um Wolfgang Nierhoff, Siegfried Krug und Stefanie Reinl gemacht haben: „Wo wir auch nachfragen, überall werden wir von den heimischen Firmen und Geschäften hervorragend unterstützt. Die Sparkasse als Hauptsponsor gibt uns sogar 5000 Euro.“

 

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