Sonntag, 07.03.2021

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Allein am Sonntagabend vier Aquaplaning-Unfälle bei Trockau

Viele Autofahrer waren bei Starkregen zu schnell unterwegs - Wehren und THW im einsatz - 14.06.2020 23:56 Uhr

Am frühen Sonntagmorgen verlor ein 35-Jähriger aus dem Landkreis Bamberg wegen nicht angepasster Geschwindigkeit nach der Anschlussstelle Kulmbach/Neudrossenfeld in Fahrtrichtung Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach die Kontrolle über seinen VW Passat. Der Pkw kam ins Schleudern und prallte links gegen die Betongleitwand. Es entstand nur am Passat ein Schaden von etwa 7000 Euro. Der Fahrer blieb unverletzt, muss aber mit einem Bußgeld rechnen.

Ebenfalls am Sonntagmorgen verlor ein 49-jähriger Mann auf der A9 nahe Weidensees die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte erst links gegen die Betonleitwand, schleuderte dann über die gesamte Fahrbahn und prallte dort rechts in die Schutzplanke. Anschließend schleuderte er erneut über die drei Fahrstreifen und kam entgegengesetzt zur Fahrbahn am linken Fahrstreifen zum Stehen.

Sowohl der Fahrer als auch seine 44-jährige Beifahrerin blieben dabei unverletzt. Ursache für den Unfall dürfte nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sein, da es vorher stark regnete. Großes Glück hatten die Beiden, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer in die Unfallstelle gefahren ist. 

Am Sonntagabend befuhr ein 43-Jähriger aus dem Landkreis Bayreuth mit seinem Audi die A70 in Richtung Bamberg. Kurz vor der Anschlussstelle Kulmbach/Neudrossenfeld verlor der Fahrer aufgrund Aquaplanings die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in Folge dessen nach rechts von der Fahrbahn ab und kam im Graben zum Stehen.

In den Abendstunden des Sonntags ereigneten sich im Teilabschnitt der A9 zwischen Trockau und Bayreuth in Fahrtrichtung Berlin gleich Unfälle. Ursache war jedes Mal nicht angepasste Geschwindigkeit bei Aquaplaning. Alle Personen kamen glimpflich davon. Es entstand aber Sachschaden in Höhe von mehreren 10.000 Euro.

Zur Unterstützung bei der Bergung der Wracks waren die Feuerwehren Trockau sowie das THW Pegnitz und Kulmbach eingesetzt. Aufgrund der schnellen Einsatzabwicklung aller Einsätzkräfte bildete sich nur geringer Rückstau.


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