Auerbach: Auf Rekordversuch folgt Rekordparty

5.10.2016, 18:55 Uhr
Freude über den Weltrekord im Bierflaschenkicker: Initiator Gerhard Raß ehrte bei der Rekordparty die jungen Mitstreiter des Mitte August durchgeführten Rekordversuchs.

Freude über den Weltrekord im Bierflaschenkicker: Initiator Gerhard Raß ehrte bei der Rekordparty die jungen Mitstreiter des Mitte August durchgeführten Rekordversuchs. © Brigitte Grüner

Bevor die Band „Cutaway Kings“ in Raß’ Anwesen in Nitzlbuch ihren ersten begeistert gefeierten Auftritt hinlegte, gab es einen kurzen offiziellen Teil. Gerhard Raß präsentierte die Urkunde, auf der das RID den Weltrekord bestätigte. Auch verlas er einen Brief von Bürgermeister Joachim Neuß.

Zusammen mit dem Vorsitzenden des SC Glückauf Auerbach, Jürgen Neubauer, hatte er die ordnungsgemäße Durchführung des Bierflaschen-Kicker-Turniers bestätigt. Der Rathauschef lobte den einzigartigen und herausragenden Rekordversuch, der nicht nur eine besondere Attraktion für die Stadt gewesen sei, sondern auch den Teilnehmern und Zuschauern Spaß gemacht habe. Neuß bestätigte, dass der Rekordversuch ordnungsgemäß durchgeführt und durch bestens eingewiesenes Personal sorgfältig überwacht worden war.

Dank zollte der Bürgermeister für die kreative Idee, die solide handwerkliche Umsetzung und die hervorragende Organisation. Es sei sicher der erste Weltrekord, der in Auerbach aufgestellt wurde, so Neuß in seinem Schreiben. Gerhard Raß bedankte sich mit Urkunden des RID bei Leonie und Nico Friedl, Sander Höller, Jannik Rupprecht und Erik Schnödt. Die Kinder hatten mit ihren Handys akribisch die Zeit gestoppt und die Kickerspiele jeweils nach zehn Minuten abgepfiffen, damit die nächsten Teilnehmer an den Kickertisch konnten.

Gerhard Raß hat mit seinen Freunden schon mehrere Bierflaschenkicker gebaut. Den Kickertisch vom Weltrekord bekommt die Münchner Paulaner-Bräu, die den Bau gesponsert hatte. Ihm schwebe noch der Bau eines verleihbaren Bierflaschenkickers an. „Aber erst, wenn ich wieder mehr Zeit habe“, sagt der Nitzlbucher. Nebenbei saniert er nämlich auch ein älteres Wohnhaus, das als Veranstaltungsort für die Rekordparty kurzerhand zum „Hard-Rock Cafè Nitzlbuch“ umbenannt worden war. Einen weiteren Rekordversuch plant Raß nicht. Wenn der bestehende Weltrekord allerdings gebrochen wird, dann „fühle ich mich schon herausgefordert“.

Nach exakt 10 Stunden und 20 Minuten, 262 Spielern und 38:25 Toren für die hellen Flaschen. Der älteste Mitspieler war 80 Jahre alt, der jüngste fünf.

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