Auerbach: Fehlende Zuschüsse verhindern Verwirklichung von Camp A

5.6.2021, 12:55 Uhr
Schwimmteich, Schlafhütten am Ufer und Trainingselemente für Kletterer gehören zu den Vorstellungen der Freien Wähler für ein „Camp A“ auf dem Gelände des Zeltplatzes beim Auerbacher Freibad.

Schwimmteich, Schlafhütten am Ufer und Trainingselemente für Kletterer gehören zu den Vorstellungen der Freien Wähler für ein „Camp A“ auf dem Gelände des Zeltplatzes beim Auerbacher Freibad. © Foto: Brigitte Grüner

Die Überlegungen dafür sind schon alt, die Realisierung aber noch nicht absehbar. Fehlende Zuschüsse für solche Projekte verhindert aktuell die Verwirklichung. Schon im Jahr 2008 berichteten die Nordbayerischen Nachrichten: "Nach wie vor im Hinterkopf sind Überlegungen, aus dem Zeltplatz des städtischen Freibades ein Klettercamp zu machen." Das Gebiet um Auerbach sei ein Kletterparadies für Sportler aus der ganzen Welt. "Solche Stärken müssen wir künftig besser verkaufen", sagte der damalige Bürgermeisterkandidat Joachim Neuß.


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In einem NN-Gespräch im Februar 2010 machte Neuß deutlich, dass er bereits reife Ideen hege, den Badeweiher touristisch einzubeziehen. In Verbindung mit dem Zeltplatz wäre das ein adäquater touristischer Gewinn, so der Rathauschef damals. Als Vision bezeichnete Joachim Neuß vor elf Jahren die Platzierung eines "Camp A" für Kletterer beim Badeweiher. 

Bislang seien die Kletterer auf diversen Zeltplätzen verstreut, weil eine bessere Infrastruktur fehle. Die Zielgruppe schätze es, auf gut aufbereiteten Zelt-Campingplätzen unter sich zu sein und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, sagte der Bürgermeister damals. In Anbetracht der vorrangigen Pflichtaufgaben sei die Realisierung von "Camp A" aktuell aber nicht absehbar, so Neuß 2010.

Daran hat sich bis heute eigentlich nichts geändert. Die Pläne liegen in der Schublade bereit und warten auf passende Förderprogramme. Kernelemente des geplanten "Camp A" seien ein sanierter Badeweiher als Schwimmteich, etwa zehn Schlafhütten auf Stelzen am Ufer des Weihers sowie Flächen zum Aufstellen von Zelten und zusätzlich einige Trainingselemente für Kletterer, erklärt Neuß auf Nachfrage. 

"Die Idee ist keineswegs ad acta gelegt; sie ist bislang nur deshalb nicht umgesetzt, weil passende Fördermöglichkeiten fehlen, und weil eine alleinige Finanzierung durch die Stadt nicht machbar war", betont der Bürgermeister.

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