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Auerbach: Hans Koch verlässt Arbeitsgemeinschaft FrankenPfalz

Die Arbeitsgemeinschaft FrankenPfalz hat sich neu aufgestellt. - 12.07.2020 07:55 Uhr

Josef Springer (l.) und Verena Frauenknecht (r.) verabschiedeten die nicht mehr amtierenden FrankenPfalz-Bürgermeister Hans Koch (2.v.l.) und Hans Durst (2.v.r.). Werner Wolter war nicht gekommen.

© Foto: Brigitte Grüner


Die Arbeitsgemeinschaft FrankenPfalz hat sich neu aufgestellt, die gemeinsamen Ziele und Projekte bleiben die alten. Neuer Sprecher ist jetzt Auerbachs Bürgermeister Joachim Neuß, der auf Hans Koch aus Königstein folgt. Zum Stellvertreter wurde wieder der Rathauschef aus Neuhaus/Pegnitz, Josef Springer, gewählt.

Acht Gemeinden aus drei Landkreisen und drei Regierungsbezirken sind in der Frankenpfalz vertreten. Damit ändert sich zwangsläufig alle sechs Jahre nach den Kommunalwahlen die Zusammensetzung des Vorstands. Folgende Bürgermeister sind jetzt im Gremium vertreten: Joachim Neuß (Auerbach), Hermann Mertel (Hirschbach) und Bernhard Köller (Königstein) als Vertreter der Oberpfalz. Dazu kommen Hannes Loos (Hartenstein), Herbert Seitz (Velden) und Josef Springer (Neuhaus) aus Mittelfranken. Das oberfränkische Gebiet wird vertreten durch Claus Meyer (Betzenstein) und Karlheinz Escher (Plech), dem letzten Gründungsmitglied der im Juni 2004 ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft Frankenpfalz.

Gewählt wird der Vorstand der AG alle zwei Jahre. Mit jeweils einer Enthaltung wurden Vorsitzender Joachim Neuß, Stellvertreter Josef Springer, Schriftführer Claus Meyer und Kassier Herbert Seitz per Akklamation gewählt. Die vier weiteren Bürgermeister sind als Beisitzer tätig. Die Kassenprüfung übernehmen Hermann Mertel und Bernhard Köller.

Sprecher der FrankenPfalz ist nun der Auerbacher Bürgermeister Joachim Neuß (l.). Zum Stellvertreter wurde wieder Josef Springer (r.) aus Neuhaus gewählt.

© Foto: Brigitte Grüner


 Vor der Neuwahl hieß es Abschied nehmen. Hans Koch aus Königstein, Frankenpfalz-Sprecher seit 2008, hatte nicht mehr als Bürgermeister kandidiert. Hans Durst (Hirschbach) und Werner Wolter (Hartenstein), der allerdings nicht gekommen war, mussten sich dem Wählerwillen beugen und ihr Amt abgeben. Hans Koch habe das Baby "FrankenPfalz" zum Erwachsenen gemacht, sagte sein Nachfolger Joachim Neuß. Josef Springer sprach von guten Ergebnissen in den vergangenen zwölf Jahren. Vieles habe es vor 2008 noch gar nicht gegeben. Springer erinnerte an den Outdoortag, der in Verbindung mit dem ersten Kletterfestival eine Riesenattraktion für alle Bürger geworden sei. Ein sichtbarer Dank für die beiden Ausscheider waren Präsente aus der Region: Bier aus Neuhaus, Honig aus Hirschbach, Zeiserl-Bier aus Betzenstein und einiges mehr.

"Die Frankenpfalz ist mir ans Herz gewachsen", sagte Hans Koch in seiner persönlichen Rückschau. Da anfangs vieles ehrenamtlich gemacht wurde, haben Projekte manches Mal "gestockt".

Angenehme Zusammenarbeit

Umso positiver sei die Einstellung von Umsetzungsmanagerin Verena Frauenknecht zum 1. Januar 2019 gewesen. Ihr dankte Koch ebenso wie den Bürgermeisterkollegen für die stets konstruktive und harmonische Zusammenarbeit. Gemeinsam habe man doch einiges auf die Beine gestellt. Koch erinnerte an die Frankenpfalz-Messe als einen der Höhepunkte, an das erste Kletterfestival mit Outdoortag im Pegnitztal, an ein Schafkopf- und mehrere Fußballturniere. Viel Arbeit – besonders im Bereich Klettern und Tourismus — haben die Arbeitskreise abgenommen, die Koch ebenfalls hervorhob. Auch der Hirschbacher Hans Durst dankte allen für die angenehme Zusammenarbeit im Gremium.

BRIGITTE GRÜNER

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