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Mittwoch, 02.12.2020

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Auerbach: Keine öffentliche Gedenkfeier an Allerheiligen

Aufgrund der Pandemie müssen in diesem Jahr Angehörige auf die Gräbersegnung verzichten - 26.10.2020 07:55 Uhr

Dicht gedrängt stehen die Gläubigen normalerweise an Allerheiligen auf dem Auerbacher Friedhof, um ihrer verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Wegen der Corona-Lage hat die Pfarrei jetzt reagiert: Nur Angehörige, die eine Einladung haben, dürfen zwischen 15 und 16 Uhr auf den Friedhof zur Gräbersegnung.

25.10.2020 © Foto: Archiv/Brigitte Grüner


Es ist Tradition in den katholischen Pfarreien, dass sich die Familien am 1. November — andernorts auch danach — an den Gräbern ihrer Verstorbenen versammeln, um ihrer zu gedenken. Auf dem Auerbacher Friedhof aber wird es heuer nicht die gewohnte Schar von Menschen geben: In ihrem jüngsten Kirchenzettel weist die Katholische Pfarrei darauf hin, dass am kommenden Sonntag keine öffentliche Veranstaltung auf dem Friedhof stattfinden wird.

Es werde zwar eine Andacht mit Gräbersegung am 1. November zwischen 15 und 16 Uhr geben, dazu sind aber nur jene Familien eingeladen, die in den vergangenen zwölf Monaten, also seit Allerheiligen 2019, einen Angehörigen zu Grabe getragen haben. Damit das auch kontrolliert werden kann, hat das Pfarramt für die Andacht auf dem Friedhof eigens persönliche Einladungen verschickt.

Zum anderen Zeitpunkt kommen

Zwar erklärt die Pfarrei, dass die Familien jederzeit privat den Friedhof aufsuchen könnten, allerdings sollten sie – wenn sie keine Einladung haben – in der Zeit von 15 bis 16 Uhr davon Abstand nehmen. Ähnlich wird der Gräbergang in der Pfarrei Michelfeld ablaufen. Auch dort sind zur Friedhofsandacht nur die Angehörigen zugelassen, die in den vergangenen zwölf Monaten einen Todesfall in der Familie hatten.

Alle anderen Pfarrangehörigen bittet die Pfarrei, zu einem anderen Zeitpunkt als um 14 Uhr die Gräber ihrer Verstorbenen zu besuchen. Sie weist auch darauf hin, dass die Angehörigen verständigt werden sollten, die von auswärts zum Gräbergang kommen.

MICHAEL GRÜNER

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