Mittwoch, 25.11.2020

|

zum Thema

Aufbau der 7. "FrankenPfalz"-Messe im Endspurt

Arbeiter der Gemeinde-Bauhöfe packen gemeinsam an - 15.03.2018 17:24 Uhr

Noch stehen die Ausstellungs-Exponate für die 7. "FrankenPfalz"-Messe in den Plecher Hallen wild durcheinander, die Aufbauteams haben viel zu tun.

15.03.2018 © Hans von Draminski


Eines hat diese Messe anderen Veranstaltungen voraus: Weil alle Gemeinden an einem Strang ziehen, ist ein Gutteil des Aufbaus in den Händen von Vollprofis, denn die Bauhöfe der betroffenen Kommunen haben erfahrene Mitarbeiter abgestellt, die im Gewerbegebiet nicht nur ein großes Zelt hochziehen, sondern auch in der Peripherie dafür sorgen, dass beispielsweise an den Zufahrtsstraßen Hinweistafeln aufgestellt werden, mit denen die Parkmöglichkeiten ausgeschildert sind.

Haben die Erfahrungen der vergangenen sechs Messen doch gezeigt, dass die "FrankenPfalz"-Messe zu den am stärksten frequentierten Veranstaltungen der Region zählt. Auch dieses Mal rechnet man mit mehreren Tausend Besuchern, die sich während zweier Ausstellungstage auf 1300 Quadratmetern Ausstellungsgelände tummeln werden.

Hier stellen 69 Firmen aus Handel, Handwerk und dem Dienstleistungsgewerbe ihre Produkte und Angebote vor — vom Dachfenster bis zur Dusche, von der Reise bis zum neuen Auto, vom Mähroboter bis zur Krankenpflege. Dazu gibt es eine Menge Informationen und Beratung, beispielsweise zum fachgerechten Bau von Öltank-, Lüftungs- und Trinkwasseranlagen nach seit Sommer 2017 geltender Gesetzeslage.

Eine Menge zu tun also für die Aufbautrupps, die der "FrankenPfalz"-Messe das erste Mal seit 2006 wieder an dem Ort Gesicht und Form geben, an dem die Messe seinerzeit Premiere feierte: Im Plecher Gewerbegebiet Schönthal direkt am Autobahnanschluss zur A 9.

Auf dem Freigelände der "FrankenPfalz"-Messe sind die Displays für Dachfenster schon an Ort und Stelle.

15.03.2018 © Hans von Draminski


Was auf den ersten Blick nach planlosem Gewimmel aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als bestens geplante Aktion: Die Bauhofmitarbeiter kümmern sich um die Außenanlagen, in den drei Ausstellungshallen sind professionelle Aufbauteams zugange – "Roadies", die in der ganzen Republik mit keinem anderen Auftrag unterwegs sind, als Messen auf- und abzubauen. "Ich bin nicht sehr fotogen", meint ein Arbeiter mit unüberhörbar sächsischem Zungenschlag und leiser Ironie, während er einen schweren Rollwagen mit Werkzeug und Verkleidungsteilen hinter sich her zieht.

Phalanx von Lkws

Draußen im Freigelände stehen schon große Präsentationsdisplays mit besagten Dachfenstern in verschiedenen Formen und Holzarten. Nebenan werden Werbebanner an die Absperrzäune gehängt. Aus einer ganzen Phalanx von Klein-Lkws werden Dekorationsmaterial und Ausstellungs-Exponate wie Sessel oder Schränke in die Hallen geschleppt. Ein undurchschaubares Gewirr von Aluminiumstangen und Leinwandbahnen verwandelt sich unter den Händen kundiger Aufbauexperten Schritt für Schritt in ein buntes Zelt.

Ein kleines Fragezeichen steht anderthalb Tage vor dem Messebeginn noch vor der Wetterprognose: Am Wochenende soll sich der Winter noch einmal unangenehm mit Minustemperaturen und Schneeregen bemerkbar machen, die Vorhersagen gehen von minus fünf bis minus zehn Grad aus.

Der Begeisterung von Ausstellern und Gästen tut dies erfahrungsgemäß keinen Abbruch. Zumal es viel zu sehen und zu erleben und sogar Reisen an die Côte d’Azur zu gewinnen gibt.

Hans von Draminski Springer-Redaktion E-Mail

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Plech