Mehrwöchiger Lehrgang in Auerbach

Ausbildung ohne Bezirksgrenzen: Wehren übten Absturzsicherung

Jürgen Leißner

13.5.2022, 05:46 Uhr
Interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren Auerbach und Neuhaus beim erfolgreich abgelegten Grundlehrgang Absturzsicherung. Im Bild wird eine Personenrettung aus Tiefen zum Beispiel aus Gruben und Schächten geübt.

© Foto: Jürgen Leißner Interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren Auerbach und Neuhaus beim erfolgreich abgelegten Grundlehrgang Absturzsicherung. Im Bild wird eine Personenrettung aus Tiefen zum Beispiel aus Gruben und Schächten geübt.

War früher die Feuerwehr eigentlich nur für das Löschen von Bränden zuständig, wandelte sich mit den Jahren auch das Aufgabenspektrum bis hin zur technischen Hilfeleistung und Rettung. Dabei zählt mittlerweile zum einen die so genannte Selbstsicherung vor Abstürzen sowie auch das Retten und Bergen von verletzten Personen aus Höhen und Tiefen. Bei größeren Stützpunktwehren mit entsprechender Ausrüstung ist das daher mittlerweile fest im Ausbildungsprogramm verankert.

Knoten und Stiche

Zuständig für die Ausbildung waren Lehrgangsleiter Tobias Baumgart seitens der Feuerwehr Auerbach und sein Kollege Gerd Rupprecht von der Feuerwehr Neuhaus. Die Inhalte der Ausbildung setzen sich zusammen aus Gerätekunde, Knoten und Stiche, Arbeiten mit dem Absturzsicherungssatz und all seinen Komponenten wie zum Beispiel dem Dynamikseil oder der richtigen Anwendung von Karabinern.

In den praktischen Übungen wurden Personenrettungen aus Höhen an einem Hochbausilo sowie aus Tiefen, zum Beispiel aus Gruben und Schächten, geübt.

Auch der Vorstieg auf der Drehleiter sowie die Eigensicherung der Einsatzkräfte mittels des Absturzsicherungssatzes standen mit auf dem Ausbildungsplan.

Bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus in Auerbach wurde den Teilnehmern von Auerbacher Kommandant Sven Zocher und Kreisbrandmeister Michael Schmidt zum erfolgreich absolvierten Lehrgang gratuliert.

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