Donnerstag, 09.04.2020

|

Ausgleich für Truppenübungsplatz: FW will Geld für Anrainer

Stellvertretender Ministerpräsident will sich für gering entschädigte Kommunen einsetzen. - 10.01.2020 10:55 Uhr

Ein Apache-Helikopter über dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr - hier ist das US-Militär stationiert. © Gerald Morgenstern


Etwa für den Flächenverlust bei der Erweiterung der Nato-Truppenübungsplätze. Das erklärte Aiwanger nach einem Gespräch mit dem "Aktionsbündnis für mehr Wertschätzung der Truppenübungsplatz-Anrainer".

Zu den betroffenen elf Gemeinden zählen Auerbach, Edelsfeld, Freihung, Hohenburg, Kastl, Königstein, Schmidmühlen, Kirchenthumbach, Weiherhammer, Burglengenfeld und Kallmünz. Durch die Initiative Aiwangers soll dem langjährigen Anliegen der Freien Wähler Rechnung getragen werden, die durch die Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels entstehenden Lasten auch für die Anlieger-Kommunen zu mildern, die bisher nicht berücksichtigt wurden. Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis will Aiwanger in den kommenden Monaten Maßnahmen zur Bewältigung bestehender Herausforderungen erarbeiten – etwa zur demografischen Entwicklung. Aiwangers Ziel ist eine hilfreiche, pragmatische und vor allem schnelle Lösung für eine nachhaltige Standortentwicklung.

Aiwanger erklärte bei der Fraktionsklausur der Freien Wähler in Schwandorf weiter, die FW setzten sich für die Gleichbehandlung aller Oberpfälzer Anrainergemeinden in der Umgebung der Nato-Truppenübungsplätze Grafenwöhr und Hohenfels ein.

"Vergessen wir nicht, dass es sich hier um ein politisches Problem handelt, das die Region seit rund vier Jahrzehnten spaltet. Um diesen unhaltbaren Zustand zu beenden, werde ich das Instrumentarium des bayerischen Wirtschaftsministeriums voll ausschöpfen."

nn

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Auerbach