Bald Testfahrten mit neuer Hightech-Kutsche

12.3.2014, 10:12 Uhr
Beim Genfer Autosalon von links nach rechts: Richard Schalber (Entwicklungsleiter Inmares), Richard Gebert (Aaglander) und Gerhard Nähr (Projektmanagement).

Mit freundlichen Grüßen!

© Sieverdingbeck Beim Genfer Autosalon von links nach rechts: Richard Schalber (Entwicklungsleiter Inmares), Richard Gebert (Aaglander) und Gerhard Nähr (Projektmanagement). Mit freundlichen Grüßen!

Die so genannte "Connected Dual Servo-Drive"- Antriebsachse - konzipiert für vielfältige mobile Anwendungen - stieß auf großes Interesse seitens der Autohersteller und Zulieferer, weiß Richard Gebert zu berichten. "Es waren einige große nationale und internationale Hersteller da, die sich sehr konkret über die Vorteile unserer patentierten Antriebstechnologie, die gemeinsam mit der Inmares AG entwickelt wurde, informiert haben."

Die "Connected Dual Servo-Drive"- Antriebsachse setzt sich zusammen aus zwei DPRS-Modulen. Der DPRS-(Direct control Propulsion and Recuperation System) Elektroantrieb mit integriertem Planetengetriebe wurde speziell für den Einsatz als hoch effizienter Einzelradantrieb entwickelt. Basierend auf dem Designkonzept eines permanentmagnet erregten AC-Synchronmotors (PMSM) mit variabler Drehzahlregelung.

Via Leistungselektronik und Motion Control-Rechnerkern können Dynamik und Traktion höchst präzise und in Echtzeit gesteuert werden. So lassen sich die Antriebsräder individuell Bremsen und Beschleunigen und darüber hinaus alle Fahrassistenzsysteme, die der aktiven Fahrsicherheit dienen, wie ASR/TCS, ESP, elektronische Differentialsperre realisieren.  Die Module sind kompakt und lassen sich vielfältig zusammen setzen.

Eine der ersten Anwendungen wird die bekannte Aaglander-Droschke sein. In sechs Wochen beginnen die Testfahrten der neuen Hightech-Kutsche. "Darüber hinaus haben wir noch einige hoch interessante Anwendungen in petto", wirft Gebert bereits einen Blick in die Zukunft.

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