Freitag, 16.04.2021

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Bau an der Betzensteiner Turnhalle: Arbeiten voll im Zeitplan

Das Dach für die neue Turnhalle wurde bereits vor Ostern aufgebaut - 05.04.2021 14:59 Uhr

Sind mit dem Baufortschritt zufrieden: Im Bild (von links) Architekt und zweiter Bürgermeister Peter Marschall und Bürgermeister Claus Meyer.

05.04.2021 © Foto: Klaus Trenz


Und man liege im Zeitplan, obwohl der länger andauernde Winter die Bauarbeiten stocken ließen: "Der geplante Fertigstellungstermin ist momentan nicht gefährdet", sagt Marschall. Dieser liegt nach wie vor im Frühjahr 2022.

Demnächst, so Meyer, wollen die Haustechniker ihre Arbeit aufnehmen. So sollen der Vollwärmeschutz, der Einbau der Fenster, die Montage der Außenverkleidung und die Holzverkleidungen im Inneren der Halle Ende April folgen.

Marschall und Meyer sind ziemlich erleichtert, dass vor allem die Zimmerer- und Schreinerarbeiten planmäßig vorangehen können. Laut dem Architekten gebe es momentan eine Knappheit auf dem Weltmarkt, was vor allem die Lärchenholzverschalung angeht. Für diese gebe es wegen ihrer Widerstandsfähigkeit praktisch keine Alternative.


Neue Turnhalle an der Betzensteiner Schule nimmt immer mehr Gestalt an


In den Sommerferien wird dann die Heizung im benachbarten Schulgebäude erneuert und die dazu nötigen Nahwärmeleitungen verlegt. Künftig wird die Schule durch die Hackschnitzelheizung in der Turnhalle mit Heizenergie und Warmwasser versorgt.

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll Strom für den Eigenverbrauch erzeugen. Eingebaut wird auch ein Stromspeicher.

Abbau der Freileitungen

In dieser Zeit will der Energieversorger Bayernwerk, so der Hinweis von Meyer, dann auch die Freileitungen neben Schule und Halle abbauen und die Stromkabel in die Erde verlegen. Auch die Wasserleitungen werden erneuert. Auch wird ein Glasfaserkabel verlegt. Während dieser Arbeiten wird die schmale Schulstraße für den Verkehr gesperrt.

Die geschätzten Kosten von 3,15 Millionen Euro werde man nach gegenwärtigem Stand nicht halten können. Diese Schätzung ist aus dem Jahr 2017. Durch die gestiegenen Baukosten und Materialpreise der letzten vier Jahre rechnet man mit einer Erhöhung der Baukosten von knapp zehn Prozent.

Nachdem es Pandemie-bedingt kein nach einer Fertigstellung eines Daches traditionelles Richtfest geben konnte, möchte Marschall zumindest an dieser Stelle den Handwerkern ein Lob aussprechen. Man sei mit den Handwerkerleistungen sehr zufrieden. Vor allem habe es bis jetzt keinen Unfall an der Baustelle gegeben.

KLAUS TRENZ

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