Dienstag, 18.02.2020

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Bayreuth: Starkes Spiel von Reid Travis

Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth bezwingt den Tabellenfünften Oldenburg mit 86:75. - 26.01.2020 18:48 Uhr

Der Bayreuther Reid Travis (li.) wird vom Oldenburger Justin Sears (re.) bedrängt. Medi Bayreuth gewann die Partie in der Oberfrankenhalle gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 86:75. © Peter Mularczyk


Schwungvoll und bis in die Haarspitzen motiviert starteten die Hausherren gegen die Niedersachsen. Als Andreas Seiferth nach herrlichem Zuspiel von Kapitän Bastian Doreth zum 18:9 (6.) traf, beorderte Oldenburgs Head Coach Mladen Drijencic seine Mannen mit einer Auszeit an die Seitenauslinie. Angeführt von Braydon Hobbs starteten die Gäste danach zur Aufholjagd und konnten bis zur ersten Viertelpause wieder bis auf 23:19 (10.) herankommen.

Erfolgreiche Kombinationen

Die ersten Minuten des zweiten Spielabschnitts standen dann wieder ganz im Zeichen von Medi Bayreuth. Die Korner-Schützlinge kombinierten sich erfolgreich durch die Defensive der Gäste und zogen bis auf 44:29 (16.) davon. Dann verließ sie jedoch vorübergehend das Wurfglück: Sechs Bayreuther Freiwürfe verfehlten in kurzer Folge ihr Ziel und die Gäste konnten nach einem Dreier des starken österreichischen Nationalcenters Rasid Mahalbasic (17 Punkte, 10 Rebounds) bis auf 44:38 aufschließen.

"Mit hohem Verteidigungsdruck starteten die Gäste in die zweite Halbzeit und konnten bis auf 50:45 (24.) verkürzen. Doch Medi Bayreuth konnte sich abermals befreien und die Führung wieder zweistellig ausbauen (57:45, 25.). Erneut war es dann ein "Wackler" an der Freiwurflinie von Reid Travis, der bei den Oldenburgern die Initialzündung zu einem 8:0-Zwischenspurt in die letzte Viertelpause gab (62:56, 30.).

Der Ex-Bayreuther Robin Amaize, am Ende gemeinsam mit Mahalbasic mit jeweils 17 Punkten Topscorer bei den Gästen, eröffnete den Schlussabschnitt mit einem spektakulären Korbleger und ließ den Vorsprung weiter schmelzen. Doch Travis (14 Punkte, 10 Rebounds) und Bryce Alford antworteten prompt. Und auch danach hatte die Bayreuther immer wieder die passende Antwort parat. Und auch bei Hobbs 75:72 – Anschluss waren die Korner-Schützlinge um keine Antwort verlegen: Dreier von Topscorer James Woodard (16/3) und Lukas Meisner (9/2) fanden den Weg durch die Reuse (81:72, 38.) und machten vorzeitig den Deckel auf die Partie.

Oldenburgs Topscorer Rickey Paulding hatte in seinem 500. (!) Bundesligaspiel einen rabenschwarzen Tag erwischt, zielte achtmal auf den Bayreuther Korb und beendete die Partie lediglich mit einem Treffer.

"Das war heute vermutlich unsere bislang stabilste Partie – vorne wie hinten. Einziges Manko war unsere Freiwurfschwäche vor der Pause sowie unsere 18 Ballverluste", lobte Medi-Head Coach Raoul Korner.

Medi Bayreuth: Robinson (5/1), Woodard (16/3), Doreth (6), Seiferth (7), Meisner (9/2), Alford (7/1), Travis (14), Bruinsma (14/2), Linhart (8), Grüttner, Bacoul).

FLORIAN KIRCHNER

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