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"Boeheim Bar": Ein Ort für ein gepflegtes Bier

Ralph und Claus Weiß aus Auerbach eröffneten in der Nürnberger Klaragasse kleines Lokal - 07.11.2016 10:20 Uhr

Der "Bieraltar" (links) ist das zentrale Element der neuen "Boeheim Bar". Ralph Weiß ist einer der Betreiber, denen auch die Brauerei Boeheim in Pegnitz gehört.

03.11.2016 © Horst Linke


Die , der neueste gastronomische Zuwachs in der Nürnberger Klaragasse, "feiert das neue fränkische Bier", sagt Ralph Weiß, der zusammen mit seinem Bruder Claus, Thomas Hauer und Fabian Faßmann nicht nur dieses kleine Lokal betreibt, sondern auch die dazugehörige Brauerei Boeheim in Pegnitz.

Gemeinsam mit dem Wiener Architekturbüro zirup wurde aus einem dunklen Loch eine kleine, feine Bar, die Gemütlichkeit und Chic verbindet. Ein "Bieraltar" aus glänzendem Messing mit sieben Zapfhähnen ist das zentrale Element im Raum, man sitzt an einfachen Tischen, "Bierbank 2.0" nennt Weiß die Möbel.

"Wir sind kein Club"

Eine Schafkopf-Runde soll sich hier genauso wohlfühlen, wie die Menschen, die erst später am Abend kommen und ab und an einem DJ lauschen dürfen. Dennoch: "Wir sind kein Club", stellt Weiß fest. Aus den Zapfhähnen fließt natürlich Boeheim-Bier. Helles, Indian Pale Ale (IPA) und Flinderer. Dazu kommen vier weitere Biere vom Fass regionaler Craft-Brauer. Darüber hinaus gibt es 20 nationale und internationale Bierspezialitäten aus der Flasche sowie Bier-Cocktails.

Und weil der Mensch zum Bier etwas essen möchte, kredenzen die Betreiber Hot Dogs (ab 4,50 Euro) mit fränkischen Würsten, Brötchen von "Hildes Backwut" und BBQ-Soße von Tim Kohler ("Einzimmer Küche Bar").

Gastronomische Erfahrung hat Ralph Weiß bereits mit der "Kuhmuhne" gesammelt, die er gemeinsam mit Max Kocher betreibt.

Neuestes Projekt ist die "Boeheim Bierhalle", die in das ehemalige "Bratwurst Herzle" in der Brunnengasse zieht, das Weiß und seine Kompagnons in diesem Jahr übernommen haben. Eröffnung soll nach einer kompletten Sanierung und Umgestaltung Anfang nächsten Jahres gefeiert werden. "Wir wollen die Idee der klassischen, fränkischen Brauereiwirtschaft neu interpretieren", sagt Weiß. Mit Bier, Barbeque und einem Smoker-Grill.

Katja Jäkel

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