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Dienstag, 14.07.2020

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Chorgemeinschaft Büchenbach ehrt langjährige Mitglieder

Bei der Chorgemeinschaft Büchenbach wurden in der Jahresversammlung eine Reihe verdienter Mitglieder mit Auszeichnungen des Fränkischen Sängerbundes geehrt. - 03.02.2020 11:55 Uhr

Die Chorgemeinschaft Büchenbach im Fränkischen Sängerbund (FSB) zeichnete eine Reihe langjähriger Mitglieder für ihr teils bis zu 50-jähriges Engagement aus.


 

Der Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Otto Spieler, begrüßte neben den aktiven Sängerinnen und Sängern des gemischten Chores auch Pfarrer Josef Hell sowie die dritte Bürgermeisterin Elisabeth-Habscheid-Knorre. Unter Leitung von Johannes Havla eröffnete der Chor den Abend musikalisch.

Im Rechenschaftsbericht über die vergangenen beiden Jahre konstatierte Otto Spieler eine Vereinsstärke von 58 Mitgliedern, 23 aktive und 35 passive. Die Stücke für ihre Auftritte übte die Chorgemeinschaft Büchenbach im Vereinsjahr von der Hauptversammlung 2018 bis zur Hauptversammlung 2019 in 41 Chorproben sowie im Vereinsjahr 2019/2020 in 39 Chorproben.

2019 absolvierte der Chor elf öffentliche Auftritte bei Gottesdiensten und im Gemeindehaus. Spieler lobte den guten Probenbesuch und die gute Laune mit viel Freude am Singen bei den Proben. Er vermeldete einen Neuzugang.

Das Veranstaltungsprogramm absolvierte der Verein in bewährter Form. Mit dem Chorgesang bei der Andacht zum dritten Adventssonntag, dem Singen im Dorfgemeinschaftshaus und der Gestaltung der Christmette in der Pfarrkirche Sankt Vitus fand das Jahr sein Ende. Vor allem die Geselligkeit pflegte man beim Hedelmühlfest und beim Chorgemeinschafts-Sommerfest.

Für das neue Jahr gab Otto Spieler die Termine mit den wiederkehrenden Gottesdienstgestaltungen an Ostern, zur Jubelkommunion oder bei der Christmette bekannt. Seitens des Erzbischöflichen Amts für Kirchenmusik in Bamberg wird zum Frühjahrs-Chorseminar in Vierzehnheiligen vom 6. bis zum 8. März eingeladen. Anmeldeschluss dafür ist der 21. Februar. Zum Gruppensängertag der Sängergruppe Pegnitz-Strand am Samstag, 14. März, um 14 Uhr, im Sportheim Obertrubach sind Vorstand und Chorleiter eingeladen. Sechs Mal stehen in diesem Jahr Gratulationen zur Vollendung eines vollen Lebensjahrzehnts im Geburtstagskalender.

Chorleiter Johannes Havla zeigte sich erfreut über den Probeneifer, denn "unglaublich viel Zeit bringen die Aktiven auf für die regelmäßig gut besuchten Chorproben und die Gottesdienstgestaltungen an den kirchlichen Festtagen".

Beim Konzert der Sängergruppe am Samstag, 25. April, in der Wiesweiherhalle liegt der Schwerpunkt beim weltlichen Liedgut. Für das laufende Jahr wünschte Havla der Chorgemeinschaft eine Fortsetzung des guten musikalischen und zwischenmenschlichen Miteinanders.

Die Ehrungen für verdiente Mitglieder der Chorgemeinschaft begannen mit der Überreichung von Urkunde und Anstecknadeln für zehnjährige Vereinstreue an die Sopransängerin Martina Braun sowie an Josef Braun und Markus Schmitt vom Bass.

Den Ehrenausweis des Deutschen Chorverbands mit Ehrenurkunde und -nadel erhielten Altistin Anita Lindner und ihr Ehemann Rainer Lindner (Tenor) für 50-jähriges Singen im Chor und langjähriges Engagement im Vereinsvorstand.

Rückzug aus dem Vorstand

Während Anita Lindner als Beisitzerin und aktuell als Notenwartin in der Chorgemeinschaft agiert, war ihr Ehemann Rainer Lindner in seiner bisher 50-jährigen Mitgliedschaft rund 40 Jahre Schriftführer oder Kassier. Seit einigen Jahren ist er nur noch als Sänger aktiv.

Lob und Anerkennung zollten die stellvertretende Bürgermeisterin Habscheid-Knorre und Pfarrer Josef Hell dem harmonischen Miteinander und dem Engagement für die Gottesdienstgestaltung und Pflege des traditionellen Liedguts.

Sängerkreisvorsitzende Bodendörfer lud zur Feier des 100-jährigen Bestehens des Sängerkreises Hersbruck ein. Nach freudigen Worten bei der Laudatio bei der Auszeichnung der Mitglieder wurde Bodendörfer ernst: Inzwischen zählt der FSB weniger als 100 aktive Chöre, das Chorwesen scheint gefährdet.

Ein persönliches Geschenk erhielt Chorleiter Havla für seine Geduld und sein Engagement. Mit Liedgut wie "Als wir jüngst in Regensburg waren", Beethovens "Freude schöner Götterfunken" und dem "Frankenlied" fand der Abend ein musikalisches Ende.

KARL SCHWEMMER

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