Montag, 06.04.2020

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Christian Weber: Bürgermeisterkandidat für Pottenstein

Christian Weber © Thomas Weber


Name:

Christian Weber


Alter:

31


Beruf:

Polizeibeamter, zur Zeit Abgeordnetenreferent und Büroleiter


Wohnort:

91278 Pottenstein


Partei:

FDP


Liste:

Junge Liste Pottenstein, JL


E-Mail:

christian.weber@julis.de

Website

https://www.facebook.com/christian.weber.jl



Mit mir an der Spitze werden sind in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Gemeinsam mit einer neuen Generation von Stadträten werde ich für einen echten Politik- statt bloßem Machtwechsel sorgen. Kommunalpolitik muss die Menschen wieder zu Hause abholen, in Bürgerversammlungen mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, das Wirken der Dorfgemeinschaften wieder mehr wertschätzen und durch die verstärkte Nutzung neuer digitaler Informationskanäle einen Beitrag zu Transparenz und einem bürgernahen Rathaus leisten. Als unabhängige Kraft werden wir die festgefahrenen Strukturen im Stadtrat aufbrechen - den Prozess der Entscheidungsfindung aus den Hinterzimmern der Verwaltung zurück in den Stadtrat bringen. Im Stadtrat werden wir ergebnisoffen um die beste Lösung streiten und die Kompetenz unserer Verwaltung als Chancengeber und Möglichmacher statt bloßer Erlaubnisbehörde einsetzen. Die Weichen für das kommende Jahrzehnt und für eine echte Vision von Pottenstein 2030 können wir nur gemeinsam mit den Gewerbetreibenden und den Menschen vor Ort stellen. Als Bürgermeister werde ich eine aktive Vermittlerrolle einnehmen und zugleich die drängendsten Probleme zur Chefsache erklären. Nahversorgung braucht ein ganzheitliches Konzept, welches weder den Stadtkern noch die Ortsteile im Stich lässt oder gegeneinander ausspielt. Dazu müssen wir auch interkommunal denken und die Vernetzung von Innenstadt, Gewerbegebiet, Ortsteilen und benachbarten Versorgungszentren in den Fokus nehmen. Neben der Nahversorgung werde ich das Projekt „Schnelles Internet“ zu einem erfolgreichen Ende führen. Eine Neukonzeption oder das infrage stellen vergangener Entscheidungen würde viel Zeit kosten, welche ich lieber in das Analysieren von Chancen und Möglichkeiten durch die endlich verfügbare Breitbandversorgung investieren möchte. Darüber hinaus werde ich auch Mittel und Wege zum Ausbau der Mobilfunk- und WLAN-Verfügbarkeit erörtern um durch eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie auch auf Herausforderungen der Zukunft bestens vorbereitet zu sein.

Das größte Ärgernis in meiner Stadt ist …

Bürgermeister und Stadtrat haben das Potential unserer Heimat in den letzten 18 Jahren nicht vollends ausgeschöpft. Es fehlt das Feuer und die Leidenschaft in der Debatte. Die Versorgungszentren liegen heute nicht bei uns in Pottenstein, sondern die Bevölkerung muss nach Gößweinstein oder Pegnitz pendeln. Statt Gestaltungsspielräume innovativ zu nutzen wurden Mängel verwaltet, Leerstände und brachliegende Nutzflächen in Stadtkern und Ortsteilen unterschätzt oder bis heute nicht nachhaltig beendet. In den Köpfen vieler Menschen hat sich die Meinung gebildet, dass in der Vergangenheit mehr Zeit und Engagement in die touristische Hochburg statt für die Heimat Pottenstein investiert wurde. Was wir daher jetzt brauchen sind neue Köpfe, frische Ideen und eine neue Generation in unserer Kommunalpolitik. Mein Ziel: Blicken wir wieder mehr in die Zukunft statt über die Ärgernisse aus der Vergangenheit zu sprechen.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Für die Freiheit eines Jeden seine Meinung zu sagen, Kritik zu üben und andere Vorstellungen als die der politischen Leistungsträger zu haben. Ein Bürgermeister darf nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn jemand eine andere Meinung hat. Ein Stadtoberhaupt darf nicht nachtragend sein, wenn das Gegenüber im Wettstreit der Argumente die Oberhand gewonnen hat. Wir können nicht alles besser wissen, aber wir können den Mut haben auch den guten Ideen Anderer eine Chance zu geben. Gegen eine bürgerferne Politik und Entscheidungen aus rein ideologischer Maxime, die statt den Menschen zuzuhören und ihnen das Vertrauen zu schenken um ihren eigenen Alltag selbstbestimmt zu bestreiten, auf Bevormundung und Verbote setzt. Politik auf Landes-, Bundes- oder sogar Europaebene erscheint uns in Pottenstein manchmal sehr weit entfernt. Viele Menschen in unserer Region sind allerdings von aktuellen Herausforderungen wie z.B. durch den „Dieselskandal“ bzw. durch die Krise der Automobilindustrie selbst betroffen. Vom nachhaltigen Erfolg unserer oberfränkischen Zuliefererunternehmen hängen nicht nur die Einnahmen aus der Gewerbesteuer, sondern zuvorderst die Arbeitsplätze vieler hunderter Menschen in Pottenstein und der Region ab. Auch die „große Politik“ dürfen wir daher nicht aus dem Auge verlieren. Ein Bürgermeister muss notfalls bereit sein auch nach einer 60-Stunden-Woche noch nach Berlin oder München zu ziehen und für die eigene Heimat zu kämpfen.

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