Chronik über Auerbacher Geschichte wird wieder lesbar gemacht

13.11.2020, 12:55 Uhr
J. Michael Suttner (rechts) aus Neuhaus hat einen weiteren Band der Köstler-Chronik übersetzt und an Doris Bundscherer und Bürgermeister Neuß überreicht.

J. Michael Suttner (rechts) aus Neuhaus hat einen weiteren Band der Köstler-Chronik übersetzt und an Doris Bundscherer und Bürgermeister Neuß überreicht. © Foto: Stadt Auerbach

J. Michael Suttner aus Neuhaus an der Pegnitz hat bereits vor etwa fünf Jahren den Band 20 dieser Chronik übersetzt. In den letzten Monaten hat er jetzt den Band 10 in unsere heutige Sprache übertragen und überreichte diese wertvolle Arbeit im Auerbacher Rathaus an Stadtarchivarin Doris Bundscherer und Bürgermeister Joachim Neuß.

Im Original umfasst dieser Band der Köstler-Chronik 376 Seiten und ist einer von drei Bänden, die sich mit der Zeit um den Dreißigjährigen Krieg beschäftigen. In diesem ersten Teil wird die Zeitspanne von 1618 bis 1625 behandelt.

Rund vier Monate arbeitete Suttner an dieser Übersetzung. Der frühere Modellbaumeister beschäftigt sich schon lange mit der Geschichtsforschung zu dieser Region und somit auch mit historischen Dokumenten, die meist in Sütterlin abgefasst sind. Er kann diese Texte und Schriften bis etwa zum 14. Jahrhundert zurück fließend lesen.

Doris Bundscherer und Joachim Neuß freuten sich sehr, damit die Übersetzung eines weiteren Bandes übernehmen zu dürfen und dankten Suttner für die akribische ehrenamtliche Arbeit und die Ausdauer zur Offenlegung der Geschichte der Stadt Auerbach. Insgesamt sind damit inzwischen vier Bände der Köstler-Chronik übertragen, Michael Suttner arbeitet gerade an einem weiteren Band. Zwei Bände werden derzeit von anderen Übersetzern in die heutige Sprache übertragen.

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