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Das ist die Stadtratsliste der Freien Wähler Auerbach

Bürgermeister Joachim Neuß soll Stimmfänger sein - 15.09.2019 18:00 Uhr

Die Kandidaten des „Aufschwung Auerbach“ sind (v.l.): Stefan Bauer, Petra Zeltner, Heidi Köstler-Bernhardt, Martin Weiß, Daniel Schuster, Simone Schätzlein, Joachim Neuß, Michael Streit, Julia Tannenberger, Alexander Masi, Holger Eckert, Dieter Hofmann, Josef Stiefler-Ebert, Thomas Meyer, Christian Trenz, Christoph Kasseckert, Andreas Götz, Michael Lehner sowie (nicht im Bild) Ingeborg Eckert, Bernhard Frohnhöfer, Joachim Kroher und Dr. Catharina Denk.


Die Freien Wähler sind stolz: Die Stadtratsliste des "Aufschwung Auerbach" bildet die Auerbacher Bevölkerung gut ab. "Unsere 20 engagierten Kandidaten haben einen Altersdurchschnitt von 45 Jahren, genauso wie alle Bürger der Stadt", freute sich Vorsitzender Christoph Kasseckert bei der Nominierungsversammlung im Brotzeit-stüberl am Sand.

Doch nicht nur das: Die 15 Kandidaten aus der Kernstadt und die sieben Bewerber aus dem Umland entsprechen ebenfalls genau dem tatsächlichen Verhältnis der Stadt- und Landbevölkerung. Sieben Vorsitzende, sieben Vorstandsmitglieder und sechs Mandatsträger zeigen laut Kasseckert die Kompetenz der Kandidaten für den Stadtrat. "Wir haben phantastische Leute auf der Liste", zeigte sich der Vorsitzende überzeugt. Die Zustimmung der 41 wahlberechtigten Mitglieder war ein Beweis für die gute Vorauswahl der Bewerber. Alle Listen – die Kandidaten für Kreistag, Stadtrat und die Ersatzleute – wurden jeweils einstimmig befürwortet.

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Das sind die Kandidaten der Freien Wähler Auerbach

Spitzenkandidat für den Stadtrat und damit Stimmenfänger für die gesamte Liste ist der amtierende Bürgermeister Joachim Neuß. Auf den weiteren Plätzen folgen Vorsitzender Christoph Kasseckert und danach die amtierenden Stadträte Holger Eckert (3), Michael Streit (4) und Dieter Hofmann (5) aus Michelfeld. Es folgen Ortssprecher Josef Stiefler-Ebert (6) aus Nasnitz und Martin Weiß (7). Auf den weiteren Listenplätzen folgen Julia Tannenberger (8) aus Degelsdorf, Daniel Schuster (9), Ingeborg Eckert (10), Andreas Götz (11) und Bernhard Frohnhöfer (12), der als ehemaliges Mitglied der CSU-Fraktion bereits Stadtrats-Erfahrung gesammelt hat. Weitere Kandidaten sind Joachim Kroher (13) aus Michelfeld, Christian Trenz (14) aus Michelfeld, Simone Schätzlein (15) aus Sand, Thomas Meyer (16), Michael Lehner (17), Petra Zeltner (18), Dr. Catharina Denk (19) aus Michelfeld und Alexander Masi (20). Als Ersatzkandidaten wurden Stefan Bauer und Heidi Köstler-Bernhardt aufgestellt.

Beschlossen wurden bei der Nominierungsversammlung auch die Bewerber für den Amberg-Sulzbacher Kreistag. Auf welchem Platz diese auf der Liste zu finden werden, wird noch mit den Freien Wählern im Kreis besprochen. Für den Kreistag kandidieren Joachim Neuß, Martin Weiß (bislang einer der Stellvertreter des Landrats), Holger Eckert, Michael Streit, Christoph Kasseckert und Josef Stiefler-Ebert.

Grußwort aus Bali

Vor dem offiziellen Teil verlas Michael Streit ein Grußwort von zweitem Bürgermeister Herbert Lehner, der aktuell auf Bali weilt. Lehner erinnerte an die Aufstellung der ersten Aufschwung-Liste im Jahr 1995 und den Einzug in den Stadtrat. Spätestens seit 2008 stehe der Aufschwung auf Augenhöhe mit den etablierten Parteien. Er freue sich über den Zuwachs und die vielen jungen Mitglieder, sagte Lehner, der von Beginn an dabei war und 2020 nicht mehr kandidieren wird.

Ein Verein und keine Partei

Vorsitzender Christoph Kasseckert dankte den Mitgliedern für das einstimmige Votum und freut sich bereits auf einen sachlichen Wahlkampf. Er erinnerte daran, dass der Aufschwung ein Verein, aber keine Partei sei. In der Satzung sei festgeschrieben, dass "etwas für Auerbach" getan werden soll. Dies geschehe ohne Rücksicht auf die Vorgaben von Parteiprogrammen.

Ob die Jungen Freien Wähler (JFW), deren Eigenständigkeit bei der Hauptversammlung im Mai beschlossen wurde, eine eigene Stadtratsliste aufstellen werden, ließen die Verantwortlichen offen. "Schauen wir mal", kommentierte JFW-Vorsitzender Stefan Kroher auf eine Frage der NN-Redaktion.

BRIGITTE GRÜNER

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