Donnerstag, 04.03.2021

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Das waren die Themen beim digitalen Aschermittwoch der Auerbacher CSU

Bürgerentscheid ein zentraler Punkt beim digitalen Aschermittwoch des CSU-Ortsverbandes - 23.02.2021 11:55 Uhr

Bier und Breze, damit digitale Politik nicht zu trocken ist.

22.02.2021 © Foto: privat


Und über Computer hielt dann auch Ortsvorsitzender Bernhard Hinteregger die Begrüßung. Stadt- und Kreisrätin Birgit Barth hatte die Rolle der Moderatorin und führte mit einer Präsentation durch den Abend. Gastredner aus der Ferne war Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz. Er hatte aktuelle landespolitische Themen auf der Agenda, wie der CSU-Ortsverband in einer Pressemitteilung ausführt.

Daneben berichteten auch der CSU-Ortsvorsitzende aus Michelfeld, Alexander Kroher, und der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Herbert Appl, über aktuelle Themen aus ihrem jeweiligen Bereich.

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Auf die Frage nach dem Sachstand zur Bahnstromtrasse erläuterte Harald Schwartz die Bemühungen der gemeinsamen Initiative im Landkreis Amberg-Sulzbach, die eine Vermeidung neuer Bahnstromtrassen für den gesamten Landkreis zum Ziel habe. Das nunmehr von der Deutschen Bahn AG in Auftrag gegebene Gutachten (die NN berichteten) sei ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung. Die CSU-Stadtratsfraktion hatte sich bereits bei der Diskussion dieses Themas im Stadtrat dafür stark gemacht, die Landkreis-Initiative zu unterstützen und die alternativen Versorgungsmöglichkeiten zu prüfen, da eine neue Stromtrasse immer Nachteile für die Anwohner und den Naturschutz mit sich bringe, so Bernhard Hinteregger.

Eine lebhafte Diskussion entstand zum Bürgerentscheid "Adolf-Kolping-Straße", wobei die Projektidee auch von den Mitgliedern der CSU als sehr gut empfunden werde, jedoch der Standort problematisch sei. In der Vergangenheit sei laut Hinteregger auch seitens der Wählergruppe Aufschwung 2000 immer für die Untere Vorstadt als der ideale Standort für seniorengerechtes Wohnen geworben worden. Schon in der ersten Stadtratssitzung nach der Wahl sei mehr als überraschend der Grundstücksverkauf Adolf-Kolping-Straße auf der Tagesordnung gewesen. Verkauft ist dieses allerdings noch nicht, wie Bürgermeister Joachim Neuß auf Anfrage der NN-Redaktion erklärte. Die Stadt Auerbach sei nach wie vor der Besitzer.

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Nachdem die Stadt mit dem Ankauf von Gebäuden in der Unteren Vorstadt bereits in Vorleistung gegangen sei und der neue Standort eine Konkurrenz zu diesen Investitionen und zur Sanierung des Bürgerspitals darstelle, sahen viele Teilnehmer des Online-Meetings den neuen Standort als problematisch an, so die CSU in ihrer Mitteilung an die Presse weiter.

Die CSU-Fraktion hat eigenen Angaben zufolge in den zwei Stadtratssitzungen zu diesem Thema ihre Bedenken hinsichtlich des jetzt geplanten Standortes deutlich angemeldet.

"Um nichts anderes geht es bei der Diskussion und wir als CSU-Ortsverband und Fraktion finden es gut, dass die Bürger jetzt im Bürgerentscheid am 14. März 2021 über das Projekt abstimmen können."

gr

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