Sonntag, 05.04.2020

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Die Störche kommen zurück

Seit gut zwei Wochen ist der Horst auf dem Kamin der ehemaligen Mälzerei Weiß wieder besetzt. - 21.03.2020 07:55 Uhr

Das Storchennest auf dem Kamin der ehemaligen Auerbacher Mälzerei Weiß ist seit einigen Wochen wieder besetzt. Ein Zeichen, dass der Winter vorbei ist. © Foto: Karl-Heinz Schmid


Das Storchenpaar hat bereits eifrig mit dem Ausbessern des Nestes begonnen. Das Männchen ist Mitte Februar in Auerbach angekommen, das Weibchen folgte Anfang März.

Vom örtlichen Storchenbeobachter des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) wurde das Paar erstmals am 2. März gesichtet. Das Männchen hat schon kurz nach der Ankunft mit dem Ausbessern des Nests begonnen, das Weibchen unterstützt das Männchen seit der Ankunft aus dem Winterlager.

Größer und schwerer

Vogelfreunde befürchten, dass das Nest von Jahr zu Jahr immer größer und schwerer wird. Es sollte eigentlich regelmäßig von einem Fachmann oder der Feuerwehr gesäubert werden.

Der Nestboden kann infolge von Unrat und Kot wasserundurchlässig werden, so dass die Jungtiere bei starkem Regen in dem Nest ertrinken können.

Zu einem Storchen-Gelege gehören durchschnittlich zwei bis fünf Eier. Störche sind sehr soziale Tiere, bereits beim ersten gelegten Ei beginnen beide Partner abwechselnd mit dem Brutgeschäft.

Bei der Wachablösung gibt es stets das bekannte Schnabel-Klappern. Die Brutzeit der Vögel dauert 32 Tage. Die ersten jungen Störche schlüpfen meist Ende April oder Anfang Mai. Da nicht alle Küken auf einmal schlüpfen, sind sie meist verschieden groß.

BRIGITTE GRÜNER

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