Sonntag, 05.04.2020

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Dieselspur durch das Pegnitzer Stadtgebiet

Treibstoff war aus dem Tank eines Kleintransporters ausgelaufen. Der Verursacher meldete sich selbst bei der Pegnitzer Polizei. - 20.03.2020 17:11 Uhr

Symbolbild


Die Dieselspur zog sich vom Admira-Kreisverkehr über die Bundesstraße, Galgengasse und Alter Graben bis zur Karmühlbrücke. Von dort aus verlief sie weiter über die Bahnhofstraße, die Pfarrer-Dr.-Vogl-Straße und die Beethovenstraße bis zur Max-Reger-Straße.

Sechs Mitarbeiter des Bauhofs mussten deshalb am Freitag schon um 8.30 Uhr ausrücken, um die städtischen Straßen mit einem Bindemittel abzukehren. Außerdem stellten sie entsprechende Schilder auf, um die Verkehrsteilnehmer vor der Dieselspur zu warnen.

"Das Bindemittel muss den Diesel nun 48 Stunden lang aufsaugen", erklärt Bauhofleiter Florian Halblaib. Ohne das Bindemittel bestünde erhöhte Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. "Bei Regen verteilt sich der Diesel auf der Fahrbahn und es wird richtig rutschig", erklärt Halblaib.

Gestern war es trocken. Das Bindemittel wurde vor allem in der Bahnhofstraße durch schnell fahrende Autos aufgewirbelt, so dass Fußgänger regelrecht "eingenebelt" wurden. Der Verursacher der Dieselspur ist bekannt: Er hat sich noch am Freitagvormittag bei der Polizei gemeldet.


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HANS-JOCHEN SCHAUER

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