Mittwoch, 20.01.2021

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Ehemaliger THW-Lkw kippte auf A9 nach Kollision mit Pkw um

Großeinsatz für Rettungskräfte nahe der A9-Ausfahrt Weidensees - 30.000 Euro Sachschaden - 26.12.2020 19:08 Uhr

Ein Pkw war so heftig auf den Lkw aufgefahren, dass das umgebaute ehemalige THW-Fahrzeug bei dem Unfall umkippte.

26.12.2020 © News5/Holzheimer


Kurz nach 19 Uhr erkannte der 78-jährige Fahrer eines Pkw mit Hofer Zulassung kurz nach der A9-Ausfahrt Weidensees in Richtung Norden einen vorausfahrenden Lastwagen zu spät und fuhr mit höherer Geschwindigkeit frontal in das Heck des zu einem Wohnmobil umgebauten früheren THW-Fahrzeugs.

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Pkw brachte umgebautes ehemaliges THW-Fahrzeug auf A9 zum Kippen

Ein Personenwagen prallte am Abend des ersten Weihnachtsfeiertags auf der A9 nördlich der Ausfahrt Weidensees so heftig auf einen Lastwagen, dass das umgebaute ehemalige THW-Einsatzfahrzeug umkippte und mitten auf der Autobahn liegen blieb. Drei Personen wurden verletzt, der Sachschaden an den Fahrzeugen summierte sich auf 30.000 Euro. Die Autobahn musste für die Aufwändige Bergung zeitweise gesperrt werden.


Der 42-Jährige "Kapitän der Landstraße" aus dem Zulassungsbereich München verlor dabei die Kontrolle über sein größeres Fahrzeug, woraufhin dieses umkippte und auf der linken Seite mitten auf der A9 liegen blieb. Glücklicherweise konnte sich der Lkw-Fahrer bis zum Eintreffen der umliegenden Feuerwehren selbst aus dem Wrack befreien.

Es wurden bei dem Unfall insgesamt drei Insassen aus den zwei Fahrzeugen verletzt, wobei die 50-jährige Beifahrerin des Pkw mit mittelschweren Blessuren am Kiefer in ein Krankenhaus nach Nürnberg gebracht werden musste.

Der Einsatz mehrerer Rettungswagen, der umliegenden Feuerwehren, der Autobahnmeisterei Trockau, mehrerer Bergungsfahrzeuge und des THW Pegnitz war erforderlich. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 30.000 Euro.

Die Autobahn wurde in Richtung Berlin wegen der Absicherung der Unfallstelle, der Bergung der zwei Unfallfahrzeuge sowie zur Reinigung der Fahrbahn für eine kurze Dauer komplett gesperrt. Auf Grund dessen bildete sich in Richtung Berlin ein Stau von mehreren Kilometern wegen des abendlichen Reiseverkehrs am ersten Weihnachtsfeiertag.

Der Bericht wurde um 1.15 Uhr aktualisiert.


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