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Freitag, 27.11.2020

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Ehrung für einen unermüdlichen Unterstützer

Beliebter Pastoralreferent Georg Friedmann begeht 25-jähriges Dienstjubiläum - 28.09.2020 23:05 Uhr

Pastoralreferent Georg Friedmann (von links) kann auf 25 Jahre Dienstzeit in der Pastorale zurückblicken. Mesnerin und Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Pfarrei Oberailsfeld Käthe Fuchs, Reinhold Heumann von der Kirchenverwaltung, die Ministranten und Pfarrer Matthew Anyanwu gratulieren dem bescheidenen Jubilar am Ende des Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Burkard.

28.09.2020 © Foto: Rosi Thiem


"Seit 25 Jahren sagt er ja zu diesem Weg, der manchmal steinig und oft nicht leicht ist", zeichnete Pfarrer Matthew Anyanwu das stetige Engagement Friedmanns auf. "Ich spüre, dass er seine Aufgaben aus Überzeugung und Berufung macht. Gut ist es auch, dass er eine Familie hat, die hinter ihm steht", lobte der Geistliche die anwesende Familie im Blick auf die beruflichen Anforderungen, wie lange Sitzungen bis in die Nacht und feste Wochenendarbeiten. "Er macht viel für unsere Pfarreien, wir sind froh, dass wir ihn haben."

Georg Friedmann, der seine Schulzeit in Waischenfeld und Ebermannstadt verbracht hat, zog es zu seinem Diplom-Theologiestudium nach Bamberg und München. Seit 1995 steht der verheiratete Vater von zwei Kindern nun im pastoralen Dienst der Erzdiözese Bamberg. Bis 1998 wirkte er in Hartenstein und legte seine zweite Dienstprüfung ab. Nach der Zeit in Neuhaus/Pegnitz und Hartenstein war er von 2000 bis 2006 für die Pfarreien Hohenmirsberg und Pottenstein und daneben zeitgleich für die Jugendseelsorge im Dekanat Auerbach zuständig.

Schließlich sorgte er als Pastoralreferent im Seelsorgebereich "Pottenstein und Umland" bis 2010 für einen reibungslosen Ablauf mit lebendigen, lebensnahen und fruchtbaren Alltagsstrukturen in den Pfarrgemeinden. 2010 bis 2011 legte er im Rahmen eines Arbeitszeitmodells ein Sabbatjahr ein, um im Anschluss ab 1. September 2011 bis heute als Pastoralreferent im Pfarreienverbund "Fränkische Schweiz Nord" zu wirken.

Reinhold Heumann von der Kirchenverwaltung würdigte Friedmann für seine tatkräftigen Unterstützung in den Pfarreien und erinnerte an seine geleisteten liturgischen und seelsorgerischen Aufgaben, Ministrantenarbeit, den Vorbereitungen der Kinder bei Kommunionen und Firmungen und an seinen abwechslungsreichen Religionsunterricht. "Die Aufgaben werden immer mehr, wir sind einfach nur dankbar."

Dank an Familie

Der bescheidene Friedmann entgegnete: "Ich hatte nicht gewusst, was mich heute erwartet. Doch ich möchte einen Dank an Edeltraud, Johanna und Sebastian aussprechen. Ohne Euch wäre das hier nicht möglich. Ihr habt mich nie gerügt und nie zurückgepfiffen", wandte er sich dankbar und gerührt vor allen Gottesdienstbesuchern an seine versammelte Familie.

Friedmann, der eher wenig Allüren um sich selbst macht und sich lieber an den Früchten seiner Arbeit erfreut, dachte auf Anfrage gerne an den Weltjugendtag 2005 mit den Franzosen zurück und was sich daraus entwickelt hatte und das Waischenfelder Stadtjubiläum 2015. Auch die ökumenische Zusammenarbeit mit Pfarrer Peter Zeh und früheren Weggefährten wie den Pfarrern Wolfgang Eßel, Joachim Bogdol und Wolfgang Dettenthaler kamen ihm spontan in den Sinn.

Seine damalige Diplomarbeit hieß: "Der Weg der Kirche ist der Mensch" – diesen Anspruch verfolgt er sichtlich, auch heute – nach 25 Jahren – noch.

ROSI THIEM

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