Samstag, 14.12.2019

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Eislaufen wird teurer

Die Eintrittspreise für das Pegnitzer Kunsteisstadion werden angehoben. - 28.09.2019 08:55 Uhr

Künftig wird der Eislaufspaß im Pegnitzer Eisstadion teurer werden. Allerdings sind mit Geldwertkarten Rabatte möglich, hat der Verwaltungsrat beschlossen. © Archivfoto: Andreas Beil


 

Seit Oktober 2010 sind die Gebühren für das Kunsteisstadion dieselben. Um die inzwischen eingetretenen allgemeinen Preissteigerungen in der Gebührensatzung zu berücksichtigen und um ein einheitliches System bei den Bad- und Eisstadiongebühren zu erreichen, traf sich der Verwaltungsrat im Rathaus. "Wir müssen im Zuge der Konsolidierung auch angemessene Einnahmen erzielen", sagte Bürgermeister Uwe Raab in der öffentlichen Sitzung. Zudem sollen in Zukunft Rabatte, wie im Schwimmbad, über Geldwertkarten geregelt werden. Zuvor gab es die Mehrfachkarten – diese fallen nun weg. Das Konzept vereinheitliche das Tarifsystem und reduziere den Verwaltungsaufwand. So könnten sogar höhere Rabatte mit der Geldwertkarte angeboten werden, teilte Kämmerer Wolfgang Hempfling mit. Der Stadtrat hat bereits bei der Konsolidierung über die Gebühren entschieden, um so das Volumen der Einnahmen um 28 000 Euro pro Jahr zu erhöhen.

Durchschnitt über der Region

Damit dies funktioniere, werden im Einzelnen die Preise wie folgt erhöht: Die Einzelkarte für Erwachsene kostet 4,50 Euro (bisher 3,50 Euro), ermäßigt 2,50 Euro (bisher 1,75 Euro). Die Saisonkarte kostet 100 Euro (bisher 78 Euro). Pro geliehenem Paar Schlittschuhe werden nun sechs Euro verlangt statt der bisherigen 3,50 Euro. Und die Leihgebühr für den Schutzhelm erhöht sich auf zwei Euro (bisher ein Euro).

Mit der Erhöhung der Gebühren werde das Eisstadion im Schnitt etwas über den Eintrittspreisen der Eisstadien in der Region liegen, erklärt Hempfling: "Ob wir damit das Ziel erreichen, wissen wir natürlich nicht. Das kann man nicht voraussagen. Ansonsten müssen wir überlegen, ob man noch nachjustieren muss." Das anvisierte Ziel von 28 000 Euro pro Jahr könne jedoch nur bei einem optimalen Verlauf der Saison erreicht werden. Zudem wurde in der Sitzungsvorlage darauf hingewiesen, dass eine stärkere Anhebung der Eintrittspreise zu einem spürbaren Besucherrückgang führen könnte und damit kontraproduktiv wäre. Es sei nicht zu empfehlen. "Ich denke die Gebührensatzung ist die Konsequenz unseres Handelns", bekräftigt der Fraktionsvorsitzende der Freien Wählergemeinschaft Pegnitz (FWG), Thomas Schmidt, "es ist wichtig, dass die Bürger und Besucher sehen, dass wir das Thema Eisstadion nicht zu den Akten gelegt haben. Ferner, dass der Verwaltungsrat, die Stadt und der Stadtrat an dem Eisstadion festhalten."

Es sei wichtig, wirtschaftlich zu handeln, sonst sei die Existenz des Stadions gefährdet.

MARTIN BURGER

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