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Donnerstag, 14.11.2019

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Elbersberger Ministranten in der Endrunde des Bayern-Cups

Junioren aus dem Pottensteiner Ortsteil haben sich gegen andere Dekanate durchgesetzt - 16.02.2018 09:00 Uhr

So seh‘n Sieger aus: Zwei Hürden haben die Elbersberger Ministranten schon genommen. Im März gehen sie in die letzte Runde und nehmen am bayernweiten Fußball-Ministranten-Turnier teil. © Martin Ogiermann


"Von nix kommt nix", sagt Günter Krellner. Er ist der Trainer der erfolgreichen Ministranten-Fußballer. Seit gut einem halben Jahr trainiert er die zwölf Jungen und Mädchen einmal pro Woche und hat sogar die Christian-Sammet-Halle in Pegnitz für Trainingsspiele gegen die JFG Klumpertal angemietet. So sollen seine Schützlinge – sie sind zwischen zehn und 14 Jahren alt – Spielpraxis sammeln.

Ob das allzu notwendig ist, sei dahingestellt. Denn ein Großteil der Spieler kickt im Verein, eins der Mädchen ist beispielsweise beim FC Pegnitz aktiv. Trainer Krellner will aber niemanden bevorzugen. "Jeder bekommt seine Einsatzzeit", sagt er. So war es auch schon bei den Vorentscheiden: Erst nutzten die Elbersbergen den Heimvorteil und gewannen das Fußballturnier auf Dekanatsebene daheim. Dort traten Mannschaften aus Pfarreien des Auerbacher Dekanats gegeneinander an. In der zweiten Runde setzten sie sich gegen die Konkurrenz aus dem gesamten Bamberger Erzbistum durch.

Beachtlich finden sowohl er als auch Gemeindereferent Martin Ogiermann den Einsatz der Eltern: "Sie fahren mit kleinen Fanbussen zum Finale nach Würzburg, feuern ihre Mannschaft lautstark an und machen gute Stimmung", sagt Ogiermann. Das sei im Vergleich zu anderen Teams auffällig. Ogiermann kümmert sich um das Organisatorische der Mannschaft, ist quasi der "Manager" des Teams. Auch er wird zum Anfeuern mit nach Würzburg fahren. Von dem Bayern-Cup, dem Finale der Ministranten-Fußballturniere, bei dem Mannschaften aus allen sieben bayerischen Bistümern antreten, hatte er bisher noch nichts gehört. "Dafür interessieren sich wahrscheinlich immer nur die Pfarreien, die weiter kommen", vermutet er.

Einer der Kicker ist das Patenkind von Trainer Krellner. Eigentlich trainiert er Fußballer der JFG Klumpertal und macht momentan aus familiären Gründen eine Pause. Durch sein Patenkind ist er dazu gekommen, die Ministranten zu coachen. Anfänglich hätte er nicht gedacht, dass die zusammengewürfelte Mannschaft so erfolgreich werden würde. "Wir geben unser Bestes", sagt er und klingt dabei nicht nur stolz, sondern auch bescheiden. Auf sein Erfolgsrezept angesprochen sagt er, dass eine gute Kameradschaft viel ausmache. "Jeder ist für jeden da und es macht Spaß, die Mannschaft zu trainieren."

Für das Finale rechnet sich der Coach gute Chancen aus. Er wolle mindestens ins Halbfinale und sagt "alles andere wäre eine Enttäuschung."

KERSTIN GOETZKE kgoe

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