Erster Auftritt bei der Eröffnung der NN-Messe

17.5.2014, 14:24 Uhr
Der neue Dritte Bürgermeister Jürgen Prinzewoski eröffnete quasi als erste Amtshandlung die 2. Pegnitzer Gewerbeschau der NN. Organisator Wolfgang Müller (r.) begrüßte noch weitere Bürgermeister aus Nachbarkommunen sowie die Landrats-Stellvertreter Stefan Frühbeißer (Bayreuth) und Martin Weiß (Amberg).

Der neue Dritte Bürgermeister Jürgen Prinzewoski eröffnete quasi als erste Amtshandlung die 2. Pegnitzer Gewerbeschau der NN. Organisator Wolfgang Müller (r.) begrüßte noch weitere Bürgermeister aus Nachbarkommunen sowie die Landrats-Stellvertreter Stefan Frühbeißer (Bayreuth) und Martin Weiß (Amberg). © Horst Linke

Angepasst an die Wünsche von Kunden und Ausstellern veranstalten die NN in der Christian-Sammet-Halle in der Pegnitzer Siedlung die 2. Gewerbeschau. Neben dem neuen Ort bot die Messeeröffnung noch eine weitere Premiere: Erstmals trat der neue Dritte Bürgermeister und somit Schirmherr der Messe, Jürgen Prinzewoski (SPD), öffentlich in seinem Amt auf.

Er hob hervor, wie wichtig das regionale Event ist: „Bei aller Bedeutung, die den großen Messen wie der Consumenta in Nürnberg zukommen, halte ich Regionalveranstaltungen für wesentlich effektiver: Hier kann das persönliche Gespräch gesucht werden. Und es gibt Zeit für ausgiebige Beratung, konzentrierte Präsentation der Neuerungen, für Diskussionen über Trends und die Zukunft der Branche.“

Und auch die Bedeutung für Pegnitz, dessen Rathaus-Chef sich beim Hussitenfest in der Partnerschaft Slany befand, betonte Prinzewoski. So ziehe die Messe Gäste nach Pegnitz und gebe Impulse für die heimische Wirtschaft.

Wie wichtig Pegnitz für die Region ist, bekräftigte auch Bundestagsabgeordneter Hartmut Koschyk (CSU) in seinem Grußwort. Die Stadt sei eine zentrale Stelle der Region im Dreiländereck von Oberfranken, Mittelfranken und der Oberpfalz. „Die Messe bietet eine gute Möglichkeit, um zu zeigen, dass wir hier ein wirklich gutes Angebot aus Dienstleistern, Händlern, Handwerkern und Produkten haben.“ Umso mehr freute es ihn, dass einige Aussteller sogar fünfstündige Anreisen auf sich genommen haben, um an der Gewerbeschau teilzunehmen.

Wie auch Prinzewoski bedankte Koschyk sich stellvertretend bei Müller für die freiwillige Organisation der Messe. Aber auch die Aussteller bedachte er mit Lob für ihr Engagement und ihre Zeit und wünschte ein gutes Zusammenwirken, viele Besucher und gutes Messe-Wetter.

„Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts“, fasste Hans Peter Reitzner, Außenredaktionsleiter der NN, die Tragweite solcher Messen zusammen. Außerdem verwies er in seiner Ansprache auf die Bayerische Verfassung, in der die Gleichberechtigung der ländlichen Gebiete und der Metropolen festgelegt ist. „Stark in der Region“, sei ein wichtiger Slogan, unter dem auch diese Gewerbeschau stehe.

Wie weit „Region“ in diesem Fall definiert werden kann, zeigt die Anreise eines Ausstellers. „Unsere Firma hat ihren Sitz in Österreich, aber wir haben ein Lager in Augsburg. Von dort aus beliefern wir weite Teile Deutschlands und nehmen an vielen Ausstellungen teil“, sagte der Standbetreuer eines Bio-Versandhandels. Die Messe ist auch am Sonntag, 18. Mai, bei freiem Eintritt noch von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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