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Dienstag, 20.04.2021

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Erweiterung soll Arbeitsplätze nach Pegnitz bringen

Stadtrat bringt die Bauleitplanung für den neuen Teil des Gewerbegebietes bei Neudorf voran. - 30.10.2020 12:03 Uhr

Im Gewerbegebiet Pegnitz-West ist noch viel Platz.

30.10.2020 © Richard Reinl


Die Konzeption der Firma Fuchs & Söhne, die auf das stetige Wachstum der Firma Loberon basiert, wurde öffentlich ausgelegt und die Träger öffentlicher Belange wurden um Stellungnahme gebeten.

Das Landratsamt – Abteilung Baurecht – hat grundsätzlich nichts gegen die Erweiterung des Gewerbegebietes, regt aber zur rein optischen Abschirmung zu Neudorf eine Eingrünung an. "In dem Bebauungsplanentwurf südlich der Halle ist eine Grünfläche mit Pflanzgebot festgesetzt", erläuterte Bauamtsleiter Manfred Kohl.

Zu dem Hinweis der Abteilung Naturschutz- und Landschaftspflege, dass das Vorhaben ausgleichspflichtig sei, stellte Kohl fest, dass der Kompensationsbedarf über das Kompensationsmanagement des Wirtschaftsbandes A 9/Fränkische Schweiz in Geschwand – Gemeinde Obertrubach – ausgeglichen werde.

Und auch für den Hinweis der Abteilung Umwelt und Natur, die Geräuschemissionen zu mindern, hatte Kohl eine Stellungnahme. "Der Grundstückseigentümer war bereit, den lärmrelevanten Ladebereich auf der Nordseite der Halle einzuplanen, das heißt, die Zufahrt ist unmittelbar von der Norisstraße aus möglich."

Man habe grundsätzlich Wert darauf gelegt, dass den Neudorfer Bürgern keine Nachteile durch die Maßnahme entstehen. "Vorteilhaft ist auch, dass ein Teil des Gebäudes eine Photovoltaikanlage erhalten wird", ergänzte Bürgermeister Nierhoff. Der energetische Aspekt werde also berücksichtigt. Vom Stadtrat gab es keine Einwände zu dem Vorhaben und dem Bebauungsplan wurde zugestimmt.

Etwas fragend trafen die Stadträte am Mittwoch zur Sitzung ein. Über Monate hatten sie aus Corona-Gründen in der Wiesweiherhalle stattgefunden, um die Abstandsregeln besser einhalten zu können. Da bei der vergangenen Sitzung zwecks Durchlüftung dort die Tür offen gelassen wurde, hatte es mehrere Stadträte gefroren. Außerdem gab es Beschwerden wegen der schlechten Akustik in der Halle. Also fand die jüngste Sitzung wieder im Schulungsraum des Feuerwehrhauses statt. "Das Raumvolumen hier ist ausreichend", sagte Bürgermeister Wolfgang Nierhoff. Nur eben die Sitzordnung war nicht ganz klar. Auch die Akustik ließ zu wünschen übrig, da man auch hier die Fenster offen ließ und ständig vorbei fahrende Autos das Zuhören erschwerten.

FRAUKE ENGELBRECHT

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