11°

Freitag, 26.04.2019

|

zum Thema

EVP hat in Passau "gut gekämpft, aber knapp verloren"

Im Mitteldrittel lag das Pegnitzer Rumpfteam sogar in Führung - Kritik an den Schiedsrichtern - 25.01.2019 23:50 Uhr

Johannes Seidinger war auch in Passau wieder einer der kampfstärksten Spieler des EVP. © Reinl


Eishockey-Abstiegsrunde

EHF Passau – EV Pegnitz 3:2 (0:0/2:2/1:0) – Gegen den vermeintlich stärksten Gegner der Verzahnungsrunde konnten die Ice Dogs nur ein Rumpfteam von zwölf Feldspielern aufbieten. Vor allem fehlte mit Ingo Krapf, Darnell Pruett, Timo Jüngst, Benjamin Frank, Mirko Lang und Bastian Heringklee nahezu die komplette Abwehr und so standen zur Verteidigung neben den beiden Neuzugängen Sebastian Wolsch und Marvin Walz nur Robin Niedermeier sowie die beiden gelernten Stürmer Aleksandrs Kercs und Stefan Hagen zur Verfügung.

Trotzdem konnte die Rumpftruppe die Vorgabe des sportlichen Leiters Jens Braun umsetzen und dem ersten Druck der Dreiflüssestädter standhalten. Hilfreich war dabei, dass die Hawks in der Anfangsphase mehrere Strafen kassierten, die Pegnitz allerdings nicht nutzen konnte. Nach einem rassigen Match mit Chancen auf beiden Seiten ging es ohne Tore in die erste Pause.

Nach dem Wiederanpfiff bekamen die rund 500 Zuschauer, darunter wieder zahlreiche Pegnitzer, dann endlich die erhofften Tore zu sehen. Zunächst legten allerdings die Habichte vor, als eine Strafe gegen Walz angezeigt war. Der EVP ließ sich dadurch aber nicht schocken und so gelang keine drei Minuten später schon der Ausgleich durch Ralf Skarupa nach Vorarbeit von Roman Navarra und Tristan Schwarz.

Danach wurde die Begegnung ruppiger und es hagelte Strafzeiten auf beiden Seiten, um die 30. Minute sogar acht Minuten en bloc. Kurz nachdem Johannes Seidinger bei einem Gerangel vor dem Tor kräftig hatte einstecken müssen, gingen die Hefner-Schützlinge in doppelter Überzahl durch Aleksandrs Kercs sogar in Führung. Zweieinhalb Minuten vor der zweiten Pausensirene konnten die Niederbayern im Powerplay allerdings egalisieren, so dass in dem engen Match wieder alles offen war. 

Zunehmend haderten die Oberfranken nunmehr mit den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. Nicht nur die ihrer Meinung nach einäugige Behandlung von Fouls auf beiden Seiten brachte sie in Rage, sondern auch der letztendlich entscheidende Treffer zum 3:2 für Passau, der nach Meinung der EVP-Fans wegen Torraum-Abseits nicht hätte gelten dürfen. 

In der Schlussphase versuchten die Ice Dogs alles, um das Match noch zu ihren Gunsten zu entscheiden, nahmen schließlich auch Torwart Julian Bädermann zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch Passau gab die drei wichtigen Punkte nicht mehr her.

Die Torfolge: 1:0 (26.) Janzen/Merka/Sulcik, 1:1 (29.) Skarupa/Navarra/Schwarz (6 gegen 5), 1:2 (31.) Kercs/Navarra (5 gegen 3), 2:2 (38.) Sulcik/Schindlbeck/Platonow, 3:2 (48.) Pertl/Merka/König (5 gegen 4).

Strafen: Passau zehn, Pegnitz 16 Minuten.   

ISI REINL

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Pegnitz