Donnerstag, 21.11.2019

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EVP-Trainer Hefner: "Das hat mit Eishockey nichts zu tun"

Trotz acht Toren ging Pegnitz in Haßfurt leer aus - Niederlage auch bei Heimpremiere gegen Moosburg - 27.10.2019 22:49 Uhr

Elf Tore kassierten die Ice Dogs beim Landesliga-Spitzenreiter ESC Haßfurt. © EVP


Eishockey-Landesliga

EV Pegnitz – EV Moosburg 3:4 (1:2/1:0/1:2) – Wegen der traditionellen Pegnitzer Eisprobleme begann das Match mit Verspätung und es sollte schließlich über drei Stunden dauern. Beide Mannschaft begannen vorsichtig. Die erste Chance des Spiels hatte Aleksandrs Kercs in der 10. Minute, als er alleine vor EVM-Goalie Probst auftauchte, aber scheiterte. Nur eine Minute später machte es auf der anderen Seite der Topscorer der Oberbayern, Miloslav Horava, besser und vollendete zum 0:1 für die Gäste. Es dauerte bis zur 18. Minute, ehe der EVP etwas glücklich vom Bully weg zum verdienten Ausgleich kam. Als Darnell Pruett für zwei Minuten auf die Strafbank musste, sorgte Steiger nur 21 Sekunden später für die erneute Führung für Moosburg.

Das zweite Drittel sollte länger dauern als erwartet. Der EV Moosburg forderte gleich zu Beginn ein erneutes Abziehen der Eisfläche. Die Maßnahme beflügelte jedoch eher den EVP, der nunmehr besser ins Spiel fand. In der 34. Minute war es Roman Navarra, der von der blauen Linie zum 2:2-Ausgleich abzog, begünstigt durch Stefan Hagen, der dem Keeper clever die Sicht nahm.

Die erstmalige Führung für die Ice Dogs erzielte erneut Navarra auf Zuspiel von Plichta. 82 Sekunden später allerdings glich Moosburg durch Asen wieder aus. In der 54. Minute setzte sich Plichta an der Außenlinie durch, bekam aber zur Verwunderung aller zwei Minuten Strafe wegen Haltens. Beim anschließenden Break in eigener Unterzahl konnte Eric Neumann nur durch ein klares Foulspiel gestoppt werden, jedoch blieb diesmal der Pfiff der Unparteiischen aus. Den Konter konnte Moosburg zum 3:4-Endstand nutzen. Die Ice Dogs nahmen zum Ende noch Torwart Maximilian Schmidt vom Eis, aber ein Tor wollte nicht mehr fallen.

Torfolge: 0:1 (11.) Horava, 1:1 (18.) Dzemla/Plichta, 1:2 (19.) Steiger, 2:2 (34.) Navarra/Walz, 3:2 (45.) Navarra/Dzemla/Plichta, 3:3 (47.) Asen, 3:4 Abstreiter.

Strafen: Pegnitz 16 plus 10 Minuten für Chr. Neumann, Moosburg 18 Minuten.

ESC Haßfurt – EV Pegnitz 11:8 (5:3, 4:3, 2:2) – Bereits am Freitag verloren die Ice Dogs trotz acht auswärts erzielter Treffer bei den Haßfurt Hawks mit 8:11 Toren. Schon der 5:3-Stand für Haßfurt nach dem ersten Drittel kam einem Endergebnis gleich. Allerdings fielen drei Tore der Gastgeber gegen einen angeschlagenen EVP-Keeper Feitl, der schließlich kurz vor der Pause vom Eis genommen und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er wurde durch Maximilian Schmidt ersetzt.

Auch der zweite Abschnitt brachte Tor um Tor. Erst legte Haßfurt vor, danach der EVP nach. Durch individuelle Fehler konnten die Unterfranken ihre Führung zwischenzeitlich auf 9:6 Tore ausbauen.

Im letzten Durchgang machte Haßfurt mit dem munteren Scheibenschießen weiter und erhöhte kurz nach Beginn durch Hornak vorentscheidend auf 10:6. Doch lief es wie im gesamten Spiel: Jedes Mal, wenn die Ice Dogs verkürzten, legte Haßfurt postwendend nach. Das Torfestival hatte erst mit dem 11:8-Endstand für den Tabellenführer nach 60 Minuten ein Ende.

„Insgesamt 19 Tore in einem Match, dabei acht Auswärtstore des EVP, die trotzdem nicht zu einem Punktgewinn reichen, das hat mit Eishockey nichts zu tun. Wir müssen vor allem defensiv cleverer spielen, wobei auch die Stümer in der Abwehrarbeit mithelfen müssen“, zogen der sportliche Leiter Jens Braun und Trainer Josef Hefner nach dem Match eine ernüchternde Bilanz.

Tore für Pegnitz: Navarra, Plichta, Dzemla (je zwei), Kercs und Hagen.

Strafzeiten: Haßfurt 22, Pegnitz 20 plus 10 Minuten für Marvin Walz.

jb

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