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Fleischlose Wurst-Kreation im Selbstversuch

Seitan-Bratwurst aus dem veganen Kochbuch: Die richtigen Gewürze machen den Unterschied - 31.05.2019 12:49 Uhr

Auf den Tellern der Jury wird beim diesjährigen Bratwurstgipfel auch (wieder) eine vegane Bratwurst liegen. Wie gut so etwas schmecken kann, hat Zeitungsredakteurin und Gesellschaftsreporterin Ariane Fitzgerald im Eigenversuch herausgefunden. © Ralf Rödel


Zur Beruhigung: Ich finde immer etwas zu essen! Und nein, es entgeht mir tatsächlich nichts. Ich habe mich aus freien Stücken dazu entschlossen, kein Fleisch mehr zu essen, niemand zwingt mich dazu. Weil mir aber in der Tat ab und an etwas Würziges fehlt, das ich auch zu einem spontanen Grillfest mitbringen kann und die Regale in den Supermärkten zwar mit allerlei Veggie- Bratwürsten gefüllt sind, diese aber nur mehr oder eher weniger lecker sind, habe ich mich irgendwann an meine erste Seitan-Bratwurst gewagt.

Diese wird aus einem selbstgemachten Teig hergestellt, der aus Seitan (einem Lebensmittel aus Weizeneiweiß, das aus der traditionellen japanischen Tempura- Küche kommt) besteht und mit Zwiebeln, Tofu und Gewürzen gemischt, gedämpft und schließlich in der Pfanne oder über dem Grill angebraten wird.

Mit mäßigem Erfolg, zumindest bei meinen ersten Versuchen. Dabei hatte das Rezept aus dem veganen Kochbuch die absolute Super-Bratwurst versprochen.

Von bröseliger Konsistenz

Die Konsistenz der Seitan-Bratwurst war ziemlich bröselig, der Geschmack der Versuchswurst ging schon, war aber weit von dem entfernt, was sich mein Gaumen voller Vorfreude ausgemalt hatte. Irgend etwas fehlte. Nachdem ich die Rezeptliste noch einmal durchgegangen war, kam mir die Idee, doch einmal nachzuschauen, wie echte Nürnberger hergestellt werden. Und siehe da, die richtigen Gewürze machen auch bei veganen Würstchen den Unterschied!

Inzwischen ist mein Rezept so verfeinert, dass selbst überzeugte Fleischesser beim Probieren nicht schlecht staunen. Der nächste Grillabend kann kommen...

Bilderstrecke zum Thema

Mit Bier und Blasmusik: Das sind die Bilder vom 8. Bratwurstgipfel

Der Bratwurstgipfel ist ein echter Besuchermagnet. Auch wenn heuer keine 20.000 Besucher in Pegnitz waren, ziehen die Veranstalter ein positives Fazit.Die kleinen Besucher konnten sich am naheliegenden Spielplatz austoben, während die Eltern und Großeltern sich durch rund 25 klassische und Kreativbratwürste probieren. Den Titel "Bratwurstkönig" sicherte sich in diesem Jahr Stephan Jamm aus Unterfranken.


 

Ariane Fitzgerald

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