Sonntag, 08.12.2019

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Frische Küchla und viel Gelächter bei der Kerwa

In Troschenreuth wurden alte Bräuche gepflegt - Feuerwehrkapelle überraschte mit Gesang - 23.07.2019 19:25 Uhr

Fesch in Tracht gekleidet traf sich die Troschenreuther Kirwajugend zum Gstanzl-Singen und Austanzen des Kirwabaums. Die Bänke (im Hintergrund) waren zu dem Zeitpunkt bereits gut gefüllt. © Foto: Harald Saß


Begonnen hatte der Tag mit einem Festzug aller Vereine mit Fahnenabordnungen vom Kalkofen zur Kirche, so wie es auch vor 70 Jahren der Fall war, als die Troschenreuther ihre selbst gebaute Kirche eingeweiht haben.

Am Nachmittag zogen die Kirwaleute dann durch das Dorf und verteilten frische Küchla. Nachdem es sich um den großen Kirwabaum, der am Aufgang zum Friedhof steht, eher schlecht tanzen lässt, wurde die kleinere Ausgabe, die am Tag zuvor auch als Kletterbaum für die Kinder diente, dafür hergenommen.

Um eben diesen Baum ging es dann auch beim Gstanzl-Singen. Nachdem die Jugend ihre Sprüche vorgebracht hatten, ergriff auch die sie begleitende Feuerwehrkapelle das Mikrofon, denn beim Aufstellen des Baumes unterliefen der Jugend einige Pannen. Per Böllerschuss wurde im Anschluss das diesjährige "Oberkirwapaar" bestimmt: Jana Dettenhöfer und Benedikt Barchtenbreiter hielten den Blumenstrauß in der Hand, als der Knall ertönte.

Ausklang mit "Geldbeutelwaschen"

Die Kirwajugend hatte zusammen mit dem Festwirt ein ansehnliches Programm zusammen gestellt. Am Freitag spielte Alleinunterhalter Bernd Kern, am Samstag traten die "Fregga" auf und am Sonntag sorgte die Feuerwehrkapelle Troschenreuth für Stimmung und überraschte mit vielen Gesangseinlagen. Für viel Gelächter sorgten am Samstag die Spiele und Wettbewerbe der Kirwajugend. Das Fest endete am Montag, als es symbolisch zu Grabe getragen wurde und die Besucher ihre Geldbeutel "waschen" konnten.

hsa

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