Fürsprecher der Armen

19.11.2010, 17:22 Uhr
Mit dem Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis hat Oberbürgermeister Michael Hohl den jordanischen Prinzen Hassan ausgezeichnet.

Mit dem Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis hat Oberbürgermeister Michael Hohl den jordanischen Prinzen Hassan ausgezeichnet. © Fuchs

Diese Überzeugung vertrat Prinz Hassan von Jordanien bei einem Vortrag an der Universität Bayreuth. Für sein Engagement um Toleranz, Humanität und kulturelle Vielfalt wurde Prinz Hassan mit dem Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis ausgezeichnet.

Mit Prinz Hassan von Jordanien würdigte die Stadt eine Persönlichkeit, die sich über viele Jahrzehnte hinweg in besonderem Maße für das friedliche Miteinander von Völkern und Religionen einsetzt, sagte der Parlamentarische Finanzstaatssekretär und Bayreuther Bundestagsabgeordnete Hartmut Koschyk in seiner Laudatio bei der Übergabe des Preises. Prinz Hassans Engagement für eine globalisierte Welt, in der es ihm nicht nur um wirtschaftliche oder politische Aspekte, sondern um ein globales, gemeinschaftliches Bewusstsein aller Menschen geht, nannte Koschyk vorbildlich. Es sei beispielgebend und inspirierend für einen offenen, respektvollen Dialog der Kulturen.

Mit seinen Initiativen und seinem Engagement wolle er das Bewusstsein für Globalisierung und für eine Ethik der menschlichen Solidarität schärfen, erklärte der jordanische Prinz. Hassan ibn Talal ist der Bruder des ehemaligen jordanischen Königs Hussein und Onkel des derzeitigen Monarchen Abdullah II. Die Stadt zeichnete zum dritten Mal eine international renommierte Persönlichkeit mit dem Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis aus. Der von der Stadt Bayreuth gestiftete Preis ist mit 10000 Euro dotiert.