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Montag, 06.07.2020

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Geh- und Radweg an der Bundestrasse 2 wird erneuert

Mit der Neuasphaltierung der Bundesstrasse 2 im Bereich Holme werden für 80 000 Euro 180 Meter Geh- und Radweg erneuert. - 28.05.2020 16:19 Uhr

Ab der Böschung (Bildmitte) wird der Geh- und Radweg neben der Bundesstraße 2 nur saniert, aber nicht verbreitert. Zwei Meter Breite wird es künftig nur im Bereich des Autohauses Holme geben. © Foto: Klaus Trenz


So einfach machte es sich der Stadtrat nicht. Da waren noch einige Fragen offen hinsichtlich der geplanten Verbreiterung und Sanierung des Geh- und Radwegs beim Autohaus Holme und entlang der Bundesstraße 2 bis zur Unterführung Alte Poststraße. Die Vereinbarung zwischen Stadt und Staatlichem Bauamt wurde etwas genauer unter die Lupe genommen.

Die Baubehörde hatte der Stadt eine Vereinbarung vorgelegt. Darin ging es um die Verbreiterung des Geh- und Radweges bei Holme auf einer Länge von rund 80 Metern und die reine Sanierung des rund 100 Meter langen Stückes bis zur Unterführung der Bundesstraße hinüber in Richtung Anwesen Kotzbauer. Vor allemcDer Anteil des Staatlichen Bauamts liegt laut Vereinbarung bei rund 46 000 Euro. Auf dem Tisch der Stadträte lag die Vereinbarung deshalb, weil das Bauamt in Kürze mit der Deckensanierung in diesem Bereich bis hin zur Einfahrt nach Nemschenreuth beginnen wird, was im August auch eine Vollsperrung des Straßenstücks zur Folge haben wird.

Bauamtsleiter Manfred Kohl erläuterte dem Stadtrat das Vorhaben. Dabei wurde vor allem deutlich, dass der Geh- und Radweg nur im Bereich des Anwesens Holme verbreitert werde. Auf dem restlichen Stück wird nur ein neuer Belag aufgebracht. Zweite Bürgermeisterin Dr. Sandra Huber (Grüne) plädierte dafür, dass Radwege, wann immer möglich, verbreitert werden sollen. Immer mehr Radfahrer seien unterwegs. Für SPD-Fraktionssprecher Karl Lothes sind diese 180 Meter zwar ein kleiner, aber ein wichtiger Schritt. Er regte in diesem Zusammenhang jedoch an, das Pegnitzer Radwegekonzept grundsätzlich durchzusprechen. "Das ist ein Thema für den neuen Verkehrsausschuss", sagte Lothes.

Für Dritten Bürgermeister Thomas Schmidt (FWG) stellte sich die Frage, ob das die ganze Investition wert sei. "Der Weg ist beim Holme doch nicht schmal", stellte er fest. Und auch der Belag sei nicht schlecht.

Kohl sagte, dass die Sanierung des Gehwegs bis zur Bushaltestelle hin fortgeführt werden soll, was Schmidt dann schon eher akzeptierte. Susanne Bauer (Grüne) sprach sich dafür aus, dass ein Radweg möglichst komfortabel sein müsse. Hans Hümmer (FWG) stellte schließlich fest, dass dann gar nichts beschlossen werden könne, wenn mit dem Bauamt noch verhandelt werden soll. Kohl machte darauf aufmerksam, dass wegen der Baumaßnahme an der B 2 wenigstens die Wegverbreiterung bei Holme zu beschließen sei. Auch CSU-Sprecher Werner Lappat fragte, warum die Maßnahme so teuer sei. "Wir müssen noch viele Radwege bauen." Schließlich ging es noch hin und her, ob der Beschluss zu splitten sei, dann stellte Hümmer einen Antrag zur Geschäftsordnung, sah Geschäftsleiter Herbert Lauterbach den Vorschlag der Verwaltung als weitergehend an, bis schließlich bei vier Gegenstimmen die Kuh vom Eis war.

gr

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