Freitag, 21.02.2020

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Geld für neue Feuerwehr-Autos in Hainbronn und Büchenbach

Landkreis beteiligt sich an außerplanmäßigen Anschaffungen bei Feuerwehren und dem Rettungsdienst. - 16.11.2019 09:55 Uhr

Die Feuerwehren in Hainbronn (Feuerwehrhaus im Bild) und Büchenbach brauchen neue Löschgruppenfahrzeuge. Hierfür erhalten sie eine Förderung vom Landkreis. © Foto: Ralf Münch


Kirchahorn: Neues Mehrzweckfahrzeug. Das vorhandene Fahrzeug ist 23 Jahre alt. Der Zustand des Fahrzeugs lässt eine gesicherte Einsatzfähigkeit nicht mehr zu. Im Schutzbereich der Feuerwehr liegen die Burg Rabenstein, die Sophienhöhle, ein Kindergarten sowie eine Grundschule. Die ländliche Bebauung stellt eine weitere Herausforderung für die Aktiven dar. Das geplante Fahrzeug ist das Zugführungsfahrzeug des 23. Löschzuges (Ahorntal) des Landkreises Bayreuth, bestehend aus den Feuerwehren Kirchahorn, Körzendorf und Oberailsfeld. Die Richtlinien des Freistaates sehen einen Festbetrag in Höhe von 16 300 Euro vor.

Hainbronn und Büchenbach: Neue Löschgruppenfahrzeuge. Wegen der Hilfsfristen für die Feuerwehren Hainbronn und Büchenbach müssen Fahrzeuge mit Löschwasser vorgehalten werden. Die Richtlinien des Freistaates sehen einen Festbetrag in Höhe von 73 500 Euro vor.

BRK Bayreuth: Zwei Mannschaftstransportwagen. Der Gerätebeschaffungsplan sieht dafür 50-prozentige Zuschüsse vor. Für die Beschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges rechnet das BRK mit Kosten von 50 000 Euro pro Fahrzeug. Deshalb zahlt der Landkreis an das BRK 25 000 Euro pro Fahrzeug.

Speichersdorf: Neuer Gerätewagen Logistik. Die Gemeinde erhält dafür 31 000 Euro. Diese Summe ergibt sich durch mehrere Faktoren. Weil das Fahrzeug gemeinsam mit Goldkronach angeschafft wird, gibt es mehr Geld vom Freistaat. Zudem kassiert die Gemeinde 107 000 Euro von der Versicherung. Im Juli hatte der Gerätewagen bei einem Unfall auf der A 9 einen Totalschaden erlitten. Für das Fahrzeug hatte der Landkreis einen Zuschuss gewährt, der für 20 Jahre der Zweckbindung unterliegt. Nachdem die Zweckbindung nicht erfüllt ist und eine Restnutzungsdauer von sieben Jahren bestünde, werden im Gegenzug 7/20, sprich 14 000 Euro, zurückgefordert.

Der Kreisausschuss empfiehlt dem Kreistag, den Zuschüssen zuzustimmen.

UDO BARTSCH

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