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Sonntag, 21.07.2019

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Gottesdienst mit afrikanischen Freunden

Das Treffen zur deutsch-afrikanischen Kulturbegegnung in Volsbach übertraf alle Erwartungen - 18.06.2019 23:28 Uhr

In Volsbach fand während der deutsch-afrikanischen Kulturbegegnung ein ungewöhnlicher Gottesdienst statt. © Foto: Dieter Jenß


Da wurde während des Gottesdienstes gesungen, geklatscht und auch getanzt. Pfarrer Anyanwu verwies bei seiner Predigt auf die große Gemeinschaft aller Christen. "Wir gehören alle zu einer Familie." Dazu gehört auch das Feiern beim Zusammentreffen der verschiedenen Kulturen.

Begleitet wurde der katholische Geistliche im Gottesdienst vom evangelischen Pfarrer Peter Zeh. Pfarrer Matthew Anyanwu, der in einem afrikanischen Gewand die Messe feierte, hatte viel zur Organisation beigetragen. Große Unterstützung erhielt er durch den im Mai 2018 neu gegründeten Förderverein "Humanitäre Hilfe für Nigeria", mit Vorsitzender Margot Löhr (Reizendorf) und ihren Mitstreitern.

Kindergarten wird aufgebaut

Der Pfarrer, der seit knapp sechs Jahren für die Pfarreien Volsbach und Oberailsfeld zuständig ist, hat in seinem Heimatort Umuariam im afrikanischen Nigeria ein Projekt mit dem Aufbau eines Kindergartens und einer Schule initiiert, in dem heute bereits 120 Buben und Mädchen betreut werden.

Der Förderverein "Humanitäre Hilfe für Nigeria" unterstützt das Engagement von Anyanwu mit vielen Aktionen. Höhepunkt bisher war eine große Hilfslieferung im Juli 2018 nach Nigeria. Der Erlös aus der deutsch-afrikanischen Kulturbegegnung, zu der auch eine große Tombola gehörte, kommt dem Projekt in Nigeria zugute.

Nach der kirchlichen Feier stand das Pfarrzentrum im Mittelpunkt des Geschehens. Dort wurden beim Mittagessen Spezialitäten aus Afrika angeboten. Danach gab es großen Spaß für Kinder, organisiert von Margit Thiem und ihrer Schwester Eva-Maria Löhr, die wiederum von den Enkelkindern der Vorsitzenden, Alisea und Sarah, unterstützt wurden. Mit den Kindern wurden Traumfänger gebastelt, sie konnten mit der Farbschleuder Bilder gestalten, zudem gab es eine Süßigkeiten-Bar zum Plündern und jedes Kind konnte noch einen Luftballon mit einem Herz für Nigeria steigen lassen.

Die nächste Hilfslieferung in den Heimatort von Pfarrer Matthew Anyanwu wird übrigens am Montag, 24. Juni, starten. Der Geistliche wird dabei von drei Mitgliedern aus dem Förderverein begleitet. 

jen

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