Hainbronner Feuerwehr: Grundstücke für Gerätehaus in der Prüfung

20.9.2020, 07:55 Uhr
Es sieht schmuck aus, aber für ein neues Fahrzeug, das dem aktuellen Bedarfsplan entspricht, ist das bisherige Gerätehaus zu klein.

Es sieht schmuck aus, aber für ein neues Fahrzeug, das dem aktuellen Bedarfsplan entspricht, ist das bisherige Gerätehaus zu klein. © Foto: Archiv/Klaus Trenz

Regina Schrembs (CSU) hatte in der Sitzung bei der Verwaltung wegen des aktuellen Sachstandes nachgefragt. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass Horlach mit dem neuen Baugebiet Rainäcker in Kürze größer werde. Und die Hainbronner Feuerwehr sei eben auch für Horlach mit zuständig, sagte Schrembs.

Pöhlmann informierte den Stadtrat darüber, dass aktuell verschiedene Grundstücke für den Bau eines neuen Gerätehauses in der Prüfung seien. Sie geht davon aus, dass noch in diesem Jahr die Ausschreibung des Neubaus auf den Weg gebracht werden könne. In zwei Jahren spätestens sei das neue Fahrzeug da.

Auf die Frage von Manfred Vetterl (CSU), wer letztendlich die Größe des neuen Einsatzfahrzeugs festlegt, sagte Pöhlmann, dass dies auf der Grundlage des Feuerwehrbedarfsplanes und in Absprache mit Kreisbrandrat Hermann Schreck erfolge. Wie bereits berichtet, sollen Hainbronn und auch die Ortswehr in Büchenbach mit einem Fahrzeug ausgestattet werden, das auch Löschwasser dabei hat. Zuletzt war im Stadtrat noch über die Größe des Tanks diskutiert worden, ob dieser 1000 oder 1600 Liter Wasser fassen soll. Daniela Pöhlmann ging auf Nachfrage der Redaktion davon aus, dass wohl das kleinere Fahrzeug in Frage kommen werde.

Die künftige Geschäftsleiterin hatte in der Sitzung des Stadtrats aber auch ein dickes Lob für die Hainbronner Wehr parat. "Ich möchte hier eine Lanze brechen für die Aktiven und die tolle Zusammenarbeit", sagte sie. Die Aktiven nehmen die Ausrüstung, die ihnen die Stadt zur Verfügung stellt und stellen keine Anforderungen. Die Hainbronner haben sich auch angeboten, Aktive für Atemschutzaufgaben zu stellen. Das würdigte der Kreisbrandrat im Februar auch bei der Hauptversammlung der Wehr.

Keine Kommentare