Dienstag, 18.02.2020

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Handballer der SG Auerbach/Pegnitz gewinnen Derby

Den Nachbarn HC Sulzbach/Rosenberg klar mit 33:25 abgefertigt - 26.01.2020 21:08 Uhr

Maxim Pankraz (blaues Trikot) war mit elf Toren bester Werfer der SG Auerbach/Pegnitz im Derby gegen den HC Sulzbach/Rosenberg. Mit dem klaren 33:25-Erfolg verteidigte die SG die Tabellenführung in der Handball-Bezirksoberliga Ostbayern vor der SG Regensburg II. © Klaus Trenz


Die Gäste, die auf Fabian Rohrbach und Neuzugang Paul Sommer verzichten mussten, erwiesen sich in der ersten Viertelstunde als relativ ebenbürtig und hielten den Vorsprung der Blau-Weißen bei einem, maximal zwei Toren.

Mit dem Kopf durch die Wand

Gleichzeitig nutzten sie einige Fehler der Gastgeber, die sich in den ersten Minuten scheinbar ein wenig zu viel vorgenommen hatten. Vor allem Lukas Weisser wollte in der Anfangsphase fast mit dem Kopf durch die Wand und war kaum zu bremsen.

So lagen beide Teams in der 15. Minute Kopf an Kopf (8:8), als Alexander Tannenberger geistesgegenwärtig einen Pass abfing und die knappe Führung wieder herstellte. Das Tor wirkte wie eine Initialzündung, denn im Anschluss erzielten Maxim Pankraz und Johannes Förster fast im Minutentakt Treffer für die Hausherren,und so leuchtete bereits nach knapp 22 Minuten ein vorentscheidendes 14:8 von der Anzeigentafel.

Wenig Raum gelassen

Von nun an ging für die SG vieles leichter von der Hand. Sowohl in der Abwehr als auch auf der Torhüterposition – Valentin Kroher hatte für den an diesem Tage glücklosen Max-Anton Seiffert übernommen – hatte sich das Heimteam nun stabilisiert und ließ dem Gegner wenig Raum zur Entfaltung. Vor allem Kreisläufer Pavel Schut, der zum 8:8 allein vier Tore beigetragen hatte, bekam nun kaum noch Chancen, sein Können zu zeigen.

Als die blau-weiße Bank in der 27. Minute ihre erste und einzige Auszeit nahm, hatten die Herzogstädter kurz zuvor noch einmal auf vier Tore verkürzt (15:11), doch näher kamen sie nicht mehr heran, auch weil der sonst sehr sichere Kristian Forster mit der Pausensirene vom Siebenmeterpunkt scheiterte. So wurden beim Stand von 17:12 die Seiten gewechselt.

Die zweite Hälfte des von den Unparteiischen Peter Abel und Christian Herbolsheimer sehr umsichtig und souverän geleiteten Spiels nutzten die Gastgeber früh, um allen Spielern Einsatzzeiten zu bieten. "Wir haben relativ viel gewechselt, aber das hat der Qualität unseres Spiels keinerlei Abbruch getan", freute sich Trainer Matthias Schnödt im Nachhinein darüber, dass bis auf Einen jeder seiner Feldspieler mindestens einen Treffer zum Derbysieg beisteuerte.

Spielerische Mittel fehlten

Sulzbach kam in der 41. Minute noch einmal auf vier Tore heran (21:17), doch nach einem 4:1-Lauf bogen die Gastgeber nun endgültig auf die Siegerstraße ein. Den Gästen fehlten an diesem Tage einfach die spielerischen Mittel, um noch einmal dagegen halten zu können. "Wir hatten heute mit Maxi Hofmann, Alex Deinzer und Matthias Edtbauer deutlich mehr Wechselmöglichkeiten und konnten unseren Spielern, speziell dem Rückraum, kurze Pausen verschaffen."

Daneben sorgte auch Karsten Herold wieder gut für zwischenzeitliche Entlastung für Johannes Förster, der sich mit einer starken Partie bedankte. "Natürlich gibt es immer die eine oder andere Kleinigkeit, die man bemängeln könnte", zeigte sich Schnödt sehr zufrieden mit dem Gesehenen. "Wenn man aber einen Gegner, der zu den ersten vier, fünf Teams der Tabelle gehört, so deutlich dominiert, noch dazu in unserer derzeitigen personellen Situation, dann muss man doch einiges richtig gemacht haben."

Gleich darauf wagte er schon wieder einen kurzen Ausblick auf das kommende Wochenende, wenn man am Samstagabend beim Tabellenfünften HSG Erlangen/Niederlindach antreten muss. "Wir haben schon im Hinspiel erlebt, dass das ein unangenehmer Gegner ist. Ich hoffe, wir können auch auswärts auf die Jungs zählen, die heute bei diesem Derbysieg dabei waren."

SG Auerbach/Pegnitz: Kroher, Seiffert, Bauer (3), Tannenberger (3), Weisser (3), Podlech (1), Edtbauer (1), Eckert (1), Hofmann Ma. (1), Pankraz (11/5), Schalanda, Deinzer (1), Herold (1), Förster (7).

HC Sulzbach-Rosenberg: Feldbauer, Männl, Luber, Schmidt (4), Weiß, Hausner (4), Rohrbach J. (2), Schwegler (2), Meta (1), Forster (1/1), Plößl (2), Wedel (1), Schut (5), Termer (3).

Strafwürfe: 5/5; 1/2

Strafzeiten: SG Auerbach/Pegnitz –, HC Sulzbach 2.

Aber das hat der Qualität unseres Spiels keinerlei Abbruch getan

Wir hatten

heute deutlich mehr Wechselmöglichkeiten

HARALD WEIDMANN

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