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Hans-Jürgen Wiedow folgt in Hollfeld auf Bernhard Simon

Der gebürtige Gößweinsteiner kehrt nach elf Jahren Seelsorge in Hof in die Fränkische Schweiz zurück - 02.05.2021 19:36 Uhr

Der gebürtige Gößweinsteiner Hans-Jürgen Wiedow wird neuer Pfarrer in Hollfeld.

02.05.2021 © privat


Hans-Jürgen Wiedow, der aus Gößweinstein stammt und in Forchheim sowie in Coburg gewirkt hat, bevor er nun elf Jahre Seelsorger in Hof war, löst im Seelsorgebereich Hollfeld Stadtpfarrer Bernhard Simon ab, der zum 1. September in den Ruhestand tritt.

"Seit elf Jahren bin ich jetzt Pfarrer in Hof, und ich habe mich bei Ihnen und euch immer sehr wohl gefühlt", schreibt Wiedow auf der Internet-Seite. Dennoch werde er die neue Stelle antreten. Nach so langer Zeit am gleichen Dienstort sei es sinnvoll "und auch von Bamberg vorgesehen", eine neue Aufgabe zu übernehmen.

Ihm sei die Entscheidung nicht leicht gefallen, so der Gärtnerssohn aus der Fränkischen Schweiz: "Denn es gibt ja immer viel zu tun, so manches ist in Planung oder noch nicht abgeschlossen."

Blick zurück: Priesterweihe war 2007

Wiedow war Ende September 2006 in Bamberg zum Diakon geweiht worden, bevor er dort ein gutes Dreivierteljahr später die Priesterweihe erhalten hatte. Seine Primiz feierte er in seinem Heimatort Gößweinstein. Er war damals seit mehr als 50 Jahren der Erste in der Pfarrei, der diesen Weg eingeschlagen hatte.

Wiedows Nachfolger in Hof heißt Stefan Fleischmann, er kommt aus Bamberg in die Stadt. Die vergangenen sieben Jahre war er Subregens in den Priesterseminaren Würzburg und Bamberg. Das heißt, er leitete die Ausbildung der Kapläne, hatte nach eigenen Worten die Aufgabe, sie "in ihrem priesterlichen und pastoralen Dienst zu begleiten, zu stärken und zu fördern".

Ganz nahtlos wird der Übergang jedoch nicht sein: Fleischmann legt nach Ende seiner Tätigkeit in Bamberg eine dreimonatige Sabbat-Zeit ein. Am ersten Advent wird er dann seinen Dienst in der katholischen Pfarrei in Hof aufnehmen.

Berufsbegleitend wird der neue Pfarrer eine Weiterbildung fortführen, die er im Frühjahr begonnen hat und die drei Jahre dauert. Damit wird der Seelsorger zum Supervisor und arbeitet in der "Arbeitsgemeinschaft Supervision & Coaching" im Erzbistum Bamberg.

JAN FISCHER

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