Mittwoch, 20.11.2019

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Harte Aufbauarbeit bei Pegnitzer Bratwurstgipfel

Die Helfer legen sich für das Großereignis derzeit mächtig ins Zeug - 31.05.2019 17:02 Uhr

Im Vorfeld des Pegnitzer Bratwurstgipfels gibt es einiges zu tun: Die Mitglieder des Vereins Kirwa Neudorf helfen in diesem Jahr tatkräftig beim Aufbau, hier Bernd Deglmann und Johannes Rogner (von links). © Ralf Münch


Dieser bringt in den letzten Stunden vor dem Großereignis mit viel Zeit und Arbeit das Gelände auf Vordermann.

Johannes Wittmann steigt von einem Klohäuschen neben der Bühne im Wiesweiherpark. Der 25-jährige Bauhof-Mitarbeiter ist allerdings dieses Jahr nicht in seiner eigentlichen Funktion am Aufbau beteiligt, sondern als Vereinsmitglied, wie er betont: "Der Aufbau dieses Jahr läuft nicht mehr über den städtischen Bauhof, sondern wird vom Kirwa-Verein Neudorf durchgeführt." Organisiert habe das dennoch die Stadt.

Er sei sowohl Mitglied im Kirwa-Verein, als auch Mitarbeiter beim Bauhof. Deshalb habe er Zugriff auf die Geräte und Fahrzeuge wie Radlader, Lastwagen und Busse. Auch Stromkästen, Verteilerkästen, Überfahrungen und Stromkabel würden vom städtischen Bauhof gestellt.

Die Verbindung von Verein und Bauhof gibt es auch noch an anderer Stelle, erklärt Wittmann: "Christian Raum, unser Vorsitzender, ist sowohl beim Bauhof angestellt als auch Vereinsmitglied. Er hat das mit Hans Warber von der Stadt eingefädelt."

Die Zuständigkeit für den Aufbau des Bratwurstgipfels habe sich aufgrund von Einsparungen geändert, führt der 25-Jährige aus: "Die Überstunden für die Bauhof-Mitarbeiter sollten reduziert werden. Also hat die Stadt einen Verein gesucht, der das stemmen kann. Wir sind ein großer Verein mit einer Menge Leute." So sei die Stadt an den Heimatverein herangetreten. "Wir haben im Verein drei Bauhof-Mitarbeiter, das bietet sich ja an. Wir haben uns gesagt, wir probieren das mal aus. Bisher sieht es super aus."

Für den Bratwurstgipfel wendet der Neudorfer Verein viel Zeit und Arbeit auf, so Wittmann am Freitag: "Wir werden heute den ganzen Tag da sein. Für die meisten war es das dann bis Sonntag um 18 Uhr. Dann kommt der Abbau, der dauert ungefähr drei bis vier Stunden." Fünf bis sechs Leute würden am heutigen Samstag den halben Tag arbeiten. Am Sonntag ist der Verein für die Lastwagensperre zuständig. "Außerdem machen Christian Raum und ich Strom- und Wasserbereitschaft, falls es da ein Problem geben sollte", sagt Wittmann. Los gingen die Arbeiten am Freitagmorgen um sieben Uhr.

Christian Raum bringt mit einem Gerüst die Plane für den Hintergrund an der Bühne im Wiesweiherpark an. © Ralf Münch


Jeder der rund 25 anwesenden Helfer habe eine Aufgabe erhalten: "Hier kann jeder im Prinzip alles. Wir haben es aber ein bisschen unterteilt. Ein paar Leute machen die Marktstände, zwei Leute haben den Strom und die Überfahrungen gemacht. Fünf Leute haben die Bühne mit aufgebaut, vier oder fünf Leute die Grillbuden", sagt der 25-Jährige. Der Übergang sei stets fließend. Mal kämen Leute dazu, mal müssten einige aus privaten oder beruflichen Gründen gehen.

Für den Bratwurstgipfel wird einiges an Material aufgewendet. "Alleine für den Strom haben wir neun Verteilerkästen und vier große Baustromkästen für die Zuleitungskabel. Sonst reicht der Strom einfach nicht", so Wittmann. Mindestens 300 Meter Kabel werden für die Stromversorgung am Sonntag gebraucht. Am heutigen Samstag müssen die Helfer dann noch mal richtig ran: "Wir müssen noch die Garnituren aufbauen. Das wird ein Riesenakt." Auch die Fahnen der Aussteller müssten noch aufgehängt werden.

JULIAN SEIFERTH

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