Dienstag, 20.10.2020

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Härtetest macht den Ice Dogs Hoffnung

EV Pegnitz gewinnt zwar nur eins von zwei Testspielen, zeigt aber ein gutes Eishockey - 04.10.2020 13:25 Uhr

Reichlich Druck machten die Ice Dogs vor dem Freisinger Gehäuse. Hier erzielt Paul Wolf (2. von links) aus kurzer Distanz nach Vorarbeit von Paul Schuster das 3:1.

© Foto: Andreas Beil


Dabei deutete das rundum erneuerte und verjüngte Team unter dem neuen Trainer Markus Hausner an, dass es ab 16. Oktober eine ordentliche Rolle spielen könnte.

In Freising waren die Ice Dogs von Beginn an die bessere Mannschaft, doch trotz spielerischer Vorteile ging es mit einem 0:0 in die erste Drittelpause. Überraschend waren es kurz nach Beginn des zweiten Spielabschnitts die Black Bears, die durch eine Unachtsamkeit vor dem Pegnitzer Gehäuse in Führung gingen.

Rückstand als Weckruf

Dieser Weckruf sowie die anschließende Auszeit durch Trainer Hausner führten schließlich zu einer deutlich konzentrierteren Vorstellung der Gäste, die mit einem Doppelschlag von Sonnenberg und Skarupa kurz darauf das Spiel drehten.

Die Offensivaktionen wurden nun immer souveräner, Navarra und Dzemla erhöhten zu Beginn des Schlussdrittels auf 4:1. Obwohl man die kampfstarken und körperlich robusten Freisinger durch einen missglückten Klärungsversuch noch einmal ins Spiel brachte, ließen sich die Pegnitzer das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und sorgten mit einem schön vorgetragenen Konter über Schuster, Navarra und den Torschützen Paul Wolf für die Entscheidung. Der anschließende Treffer der Freisinger in Überzahl sowie das Empty-Net-Tor durch Patrik Dzemla waren nur noch Ergebniskosmetik.

Müde "Hunde"

Tags darauf in Selb waren den Ice Dogs die Strapazen etwas anzumerken. Mit einem neue Keeper – Julian Krös kommt von der U 20 der ERSC Amberg U20 – trat der EVP in der Netzsch-Arena an. Trotz der frühen Führung durch einen Weitschuss von Leopold Trautmann war das eigene Spiel geprägt von zahlreichen Ungenauigkeiten, mit denen man den körperlich frischen Selbern mehrere unnötige Chancen ermöglichte. Drei dieser Nachlässigkeiten wurden prompt bestraft, und es ging mit einem verdienten 1:3-Rückstand in die erste Drittelpause.

Im zweiten Spielabschnitt schien die Müdigkeit vorerst aus den Trikots geschüttelt zu sein, Tore von Hagen und Adler bescherten den Gästen den Ausgleich zum 3:3.

Einmal nicht aufgepasst

Auch im letzten Drittel hatten die Pegnitzer zu Beginn klar das Heft in der Hand, verzeichneten ein mehr als eindeutiges Torschussverhältnis von 32:12 – und doch verließ man Selb als Verlierer. Denn einmal ließ man den Gegner bei einem Konterangriff erneut aus den Augen und musste folglich unnötigerweise den 3:4-Endstand hinnehmen. Dabei konnte der EVP nicht einmal eine 5:3-Überzahl für sich nutzen.

nn

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