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Donnerstag, 04.06.2020

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Heim in «Modulbauweise“

Diakonieverein: Offene Fragen bei Projekt in Creußen - 24.11.2006

Anlass für das neues Altenheim in Creußen ist, dass die Plätze im Brigittenheim ständig ausgebucht sind und lange Wartelisten bestehen. Ein Grundstück in der Nähe der Creußener Diakoniestation steht bereits zur Verfügung. Wenn das Altenheim gebaut werden würde, sollte es in Kooperation mit der Diakoniestation und mit dem Brigittenheim geführt werden. Einsparungen in vielen Bereichen, wie beispielsweise Küche, könnten erreicht werden.

«Wenn es gelingt, wollen wir mit der kleinsten Einheit beginnen, das wären 30 Plätze. Es besteht die Möglichkeit einer Modulbauweise. Je nach Bedarf und finanziellen Möglichkeiten könnte nach und nach erweitert werden“. Ein Heimplatz kostet Schoenauer zufolge in der Herstellung 70 000 Euro. Das ergäbe bei 30 Plätzen rund 2,1 Millionen Euro Bausumme.

Viele Überlegungen sind im Gange, etwa, ob ein Arzt mit in das Gebäude ginge oder auch Tagespflege angeboten werden sollte. Auch das wird bei der Diakonieversammlung erörtert werden.

Im Brigittenheim hat sich inzwischen gezeigt, dass die 19 Betten für Demenzkranke längst nicht ausreichten. Zahlreiche Anfragen auch aus der weiteren Region zeigten dies.

Schoenauer wies auch auf eines der Markenzeichen des Brigittenheims hin. Die Löhne und Gehälter würden immer nach «Tarif“ bezahlt. Auch wurden im vergangenen Jahr viele Fortbildungen für das Personal angeboten und bezahlt, was zu weiteren Qualitätssteigerungen in der Betreuung geführt habe. Für den Dekan sind die Mitarbeiter «wahren Helden“.

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