Donnerstag, 13.05.2021

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Heizdecke löst Zimmerbrand in Ranna aus

Aufmerksamer Nachbar verhinderte Schlimmeres - Ein Großaufgebot an Einsatzkräften - 03.12.2020 17:16 Uhr

Es ging eng zu in der Ringstraße in Ranna. Die Versorgung mit Löschwasser wurde rasch hergestellt.

03.12.2020 © Foto: Feuerwehr Neuhaus


Ein Mann war am späten Vormittag gerade mit seinem Hund unterwegs, als er in einem Wohnhaus an der Ringstraße einen Knall hörte und kurz danach eine Rauchentwicklung aus einem Fenster im ersten Stock bemerkte. Der Bürger aus dem Ortsteil Ranna verständigte gleich die Rettungsleitstelle und informierte Stefan und Clarissa Egerer. Die beiden aktiven Feuerwehrleute waren im Homeoffice und erreichten wegen der räumlichen Nähe das Gerätehaus noch vor dem offiziellen Alarm. Stefan Egerer, der Gruppenführer der Feuerwehr Ranna und früherer Kommandant ist, leitete den Einsatz.

Hund ins Freie gebracht

Da keine Autos der betroffenen Familie zuhause waren, nahmen die Floriansjünger an, dass keine Personen im Haus waren. Das Gebäude betraten die Kameraden der Feuerwehr Neuhaus als erste, da diese mit Atemschutzgeräten ausgerüstet sind.

Erst ein Knall, und dann stieg Rauch aus einem Fenster dieses Hauses an der Ringstraße in Ranna auf. Ein Mann war mit seinem Hund Gassi und verständigte die Rettungsleitstelle.

03.12.2020 © Foto: Feuerwehr Ranna


Im Haus trafen sie auf den etwas verstörten kleinen Hund der Familie und trugen ihn ins Freie. Der Zimmerbrand wurde schnell unter Kontrolle gebracht. Wegen der Rauchentwicklung wurde das Wohnhaus noch entlüftet. Die Bewohner, deren Söhne bei der Feuerwehr sind, erfuhren aus der Feuerwehr-Gruppe und der Alarmierungsnachricht vom Brand und eilten von der Arbeit nach Hause.

Nachalarmiert

Zum Einsatzort kamen auch Kreisbrandinspektor Hans Sperber, Kreisbrandmeister Christian Meyer sowie Bürgermeister Joachim Neuß. Mit einem großen Aufgebot war auch der Rettungsdienst mit Helfern von ASB und BRK zum Einsatzort gekommen, da zunächst noch unklar war, ob noch Personen im Haus sind.

Den Schoßhund der Familie holten Wehrmänner aus der Wohnung.

03.12.2020 © Foto: Feuerwehr Neuhaus


Um 11.17 Uhr wurde auch die Feuerwehr Auerbach alarmiert. Sie unterstützte die Kameraden aus Neuhaus und baute einen zweiten Löschangriff auf. Über Steckleitern wurde über den Balkon ein zweiter Zugang zum ersten Stock geschaffen. Auch die Atemschützer aus Auerbach waren in Bereitschaft.

Die gute landkreisübergreifende Zusammenarbeit wurde von allen Helfern hervorgehoben. Die Polizei Auerbach beziffert den Sachschaden auf rund 30 000 Euro.

BRIGITTE GRÜNER

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