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Samstag, 20.04.2019

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Hilferufe hallten in Neuhaus aus den demolierten Autos

Täuschend echt präsentierte sich die Lage bei einer Übung von Feuerwehr und Rettungsdienst - 07.04.2019 21:00 Uhr

Ein desaströses Bild bot sich den Einsatzkräften bei der Großübung am vergangenen Samstag in der Karlsbader Straße in Neuhaus. Drei Autos waren dem Szenario nach verunglückt, aus allen drei galt es vermeintliche Unfallopfer zu retten. © Zeilmann


Hilfeschreie hallten aus allen Pkw. Zum Glück handelte es sich dabei nur um eine Übung unter der Leitung des Neuhauser Kommandanten Thomas Kulacz. Die vermeintliche Unfallstelle zog sich dabei über mehrere Hundert Meter. Schnell eilten drei Rettungswägen vom ASB-Verband Jura sowie die Feuerwehren aus Neuhaus, Krottensee, Königstein und Gaißach zum Einsatzort. Obwohl es sich nur um eine Übung handelte, musste jeder Handgriff sitzen.

Die Feuerwehren aus Krottensee und Neuhaus, die mit Löschfahrzeug, Rüstwagen und Einsatzleitwagen angerückt waren, hatten die Aufgabe, sich einen Zugang zu dem verunglückten Fahrer im Opel Corsa, der unter einigen Bäumen eingeklemmt war, zu verschaffen. In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst galt es, den Corsa-Fahrer schnell und sicher zu retten. Dabei kam auch schweres hydraulisches Gerät, wie Schere und Spreizer, zum Einsatz.

Mit Rettungsschere und Spreizer verschafften sich die Feuerwehrleute Zugang zu den vermeintlichen Unfallwagen. © Zeilmann


Auch im zweiten verunglückten Wagen, einem Renault Twingo, der nach dem angenommenen Unfall auf dem Dach lag, befand sich eine verletzte Person. Auch hier galt es, das Fahrzeug zu sichern und die Person zu retten. Um das dritte Unfallfahrzeug, einen VW Golf, der am Berg, nahe der Einfahrt zur Siedlung, auf dem Dach lag, kümmerten sich die Kameraden aus Gaißach und Königstein. Auch hier war eine Person noch im Fahrzeug. Sie wurde unter Einsatz von Schere und Spreizer aus dem Fahrzeug geholt und fachmännisch versorgt.

Einblick in die Arbeit

Übungen wie diese sind dazu da, um Erlerntes realitätsnah umsetzten zu können. Auch gab es die Möglichkeit für Interessierte, sich einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr zu verschaffen. 

zei

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