Sonntag, 29.03.2020

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Hindernis soll das Radfahren sicherer machen

An der Einmündung des Geh- und Radwegs in die Heinrich-Lersch-Straße wird eine Umlaufsperre angebracht. - 21.02.2020 16:55 Uhr

Viele Radler fahren vom Geh- und Radweg schwungvoll in die Heinrich-Lersch-Straße ein. Dabei kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Mit einer Umlaufsperre soll die Stelle für Radfahrer sicherer gemacht werden. © Foto: Ralf Münch


 

Radlerin leicht verletzt

Eine Radfahrerin war vor einiger Zeit bei der Einfahrt auf die Heinrich-Lersch-Straße (Lohesiedlung) gegen ein Auto gestoßen, das aus einer Einfahrt herausgefahren war. Sie wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei Pegnitz regte deshalb an, ein Verkehrszeichen "Vorfahrt gewähren" aufzustellen und den Boden mit einer Wartelinie zu markieren.

Die Rathausverwaltung griff den Vorschlag auf und präsentierte dem Stadtrat in der jüngsten Sitzung einen entsprechenden Beschlussvorschlag. FWG-Fraktionssprecher Thomas Schmidt schlug eine andere Alternative vor, da es seiner Ansicht nach meistens Kinder seien, die dies betreffe und Verkehrszeichen nicht von allen beachtet würden. "Eine verschränkte Bügellösung ist besser."

"Das finde ich nicht schlecht", meinte Bürgermeister Uwe Raab (SPD) dazu. Diese Aussage führte in der zahlreich erschienenen FWG-Zuhörerschaft zu einem erstaunten Gemurmel.

Sandra Huber erklärte, es müsse dann auch gewährleistet sein, dass man durchkomme. Sie verwies auf eine Umlaufsperre am Erlenweg, an der Räder mit Anhänger kaum durchkämen. Bürgermeister Raab sagte dazu, wer an der Heinrich-Lersch-Straße Probleme habe, müsse halt auf dem Radweg entlang der Bundes-straße weiterfahren und an der Ganghoferstraße in die Lohesiedlung einbiegen. "Ein zumutbarer Umweg." CSU-Fraktionsvorsitzender Manfred Vetterl (CSU) schlug vor, die Gitter so weit auseinander anzubringen, damit Radler sie auch mit Anhänger passieren können.

hjs

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