Herz für die Opfer

Hohenmirsberger spendet Holz für Ahrtaler Flutopfer

22.10.2021, 16:13 Uhr
Für den Transport der ofenfertigen Holzspende aus der Fränkischen Schweiz ins Ahrtal hat der ASB-Regionalverband Jura diesen Lkw zur Verfügung gestellt.

Für den Transport der ofenfertigen Holzspende aus der Fränkischen Schweiz ins Ahrtal hat der ASB-Regionalverband Jura diesen Lkw zur Verfügung gestellt. © Foto: privat

In einer Gemeinschaftsaktion mit dem ASB Regionalverband Jura wurde die erste Fuhre aus der Fränkischen Schweiz nach Rheinland-Pfalz gebracht, genau nach Winnerath.

Schaefer stieß durch eine Kleinanzeige auf den Bedarf von Brennholz an der Ahr. "Das hab‘ ich", sagte er sich und meldete seine Spende. Um den Transport irgendwie zu ermöglichen wurde von Miriam Meklenburg abermals ein Gesuch, diesmal auf der Hilfsplattform "AhrHelp" platziert.

Über diese ist der ASB-Vorsitzende Roland Löb gestolpert. Da die Hilfsorganisation über einen Lkw verfügt, wurden die Dienste angeboten.

Gemeinsam wurde nach Lösungen gesucht, wie das wertvolle Gut zu seinen Empfängern gebracht werden kann. Letztendlich kam heraus, das ofenfertige Holz in "Big-Bags" vorzubereiten und mit dem vereinseigenen Lkw in die Pfalz zu bringen. Helmut Schaefer organisierte sich von Bekannten noch einen Stapler für die Beladung, weil das ASB-Fahrzeug über keine Hebebühne verfügt.

Georg Nickel und Josef Schwemmer starteten dann am Dienstmorgen in den Westen Deutschlands. Mit einem großen "Hallo" wurden die Samariter von Siegfried und Susi Verdonk am "Dreimäderlhaus" in Winnerarth empfangen. "Es war schon beeindruckend, wie freudig und dankbar wir begrüßt wurden", berichtet Schwemmer. Dass das gespendete Holz reißenden Absatz findet, konnten sich Helmut Schaefer und die beiden ASBler Gewiss sein.

Schon nach zwei Stunden gaben die Verdonk’s Rückmeldung, dass die ersten Säcke verteilt sind. Dieses Holz heizt nicht nur Räume, sondern spendet auch menschliche Wärme. Deshalb arbeitet der Hohenmirsberger bereits daran, die nächste Fuhre vorzubereiten.

Er will das noch verbliebene Volumen so schnell wie möglich ins Ahrtal bringen lassen. Und weil der Lkw schon unterwegs war, hatte die Firma Seda aus Neuhaus/Pegnitz noch gleich eine Spende von Bechern mitgegeben. Auch dafür gab es umgehend Verwendung, da dort jeden Tag freiwillige Helfer aus ganz Deutschland verpflegt werden müssen.

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