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Donnerstag, 17.10.2019

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Hohes Lob für Blutspender aus Auerbach und Königstein

Bürgermeister Joachim Neuss unterstreicht bei der Ehrung im Saal des Goldnen Löwen die Lebensretter-Funktion - 16.03.2019 08:56 Uhr

Ehrungen für treue Blutspenderinnen und Blutspender im Auerbacher Interims-Rathaus: 100 Mal beim Blutspenden waren Christa Leines (Mitte) aus Königstein und Robert Ziegler (5. v. li.) aus Nasnitz. © Brigitte Grüner


Nicht nur die persönlichen Spenden der Geehrten, sondern auch die Initiative des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ist eine Erfolgsgeschichte. 1961 habe der Kreisverband Amberg-Sulzbach mit zwei Spendenterminen begonnen, inzwischen werden jährlich 60 Termine durchgeführt, berichtete Bereitschaftsleiter Markus Popp. Bei den sieben Terminen in Auerbach und Königstein sammelte das BRK im Vorjahr insgesamt 703 Blutspenden. 44 Bürger waren erstmals dabei. Die Zahl der Erstspender sei seit Jahren in etwa stabil, so Popp. In den vergangenen zehn Jahren gingen in Auerbach rund 6100 Menschen Blut spenden, in Königstein waren es 2500 Leute.

Schon 100 Mal gespendet

Schon 100 Mal dabei waren Christa Leines aus Königstein und Robert Ziegler aus Nasnitz. Beide freuten sich über Urkunden und ein Präsent, das Organisatorin Brigitte Friedl und die Bürgermeister Joachim Neuß (Auerbach) und Hans Koch (Königstein) überreichten. 75 Blutspenden haben Georg Folkenborn und Peter Hüttner aus Auerbach sowie Siegfried Lederer aus Königstein – er war entschuldigt – hinter sich. Je 50 Mal spendeten ihr Blut: Ilse Baier, Markus Kirzdörfer, Roswitha Klinner, Germaine Rippl und Andreas Weber aus Auerbach sowie Jürgen Renner aus Königstein. Ramona Smetana war verhindert. Es sei nicht selbstverständlich, das eigene kostbare Blut unentgeltlich zu spenden, sagte Popp. Er bedankte sich nicht nur bei allen Spendern, sondern auch bei den Gemeinden für die Überlassung der Räume, bei der BRK-Bereitschaft Auerbach für die Organisation und beim Jugendrotkreuz Auerbach für die Kinderbetreuung während der Blutspenden. Auch Kreisbereitschaftsleiter Dieter Hauenstein dankte den treuen Blutspendern.

So wichtig wie eh und je

Im Namen der beiden Rathauschefs lobte Joachim Neuß die langjährigen Blutspender, die damit auch Lebensretter seien. Blut könne nicht künstlich hergestellt werden. Das Blutspenden sei daher so wichtig wie eh und je. Alleine in Deutschland werden jährlich 5,5 Millionen Spenden benötigt. Allerdings leisten nur 2,5 Prozent aller Bürger diesen wertvollen Dienst, bedauerte der Bürgermeister.

bg

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