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Ice Dogs sichern sich in Freising den Klassenerhalt

In einem schwachen Spiel fielen Tore erst in der Schlussphase - Scorer-Punkt für Neuzugang Eissner - 22.02.2020 17:29 Uhr

Der 20-jährige Neuzugang Maximilian Eissner vom EHC Bayreuth erzielte in seinem ersten Pflichtspiel für den EVP seinen ersten Scorerpunkt. © EVP


Eishockey-Landesliga, Abstiegsrunde

SE Freising – EV Pegnitz 1:6 (0:1/0:1/1:4) - Bei den Ice Dogs gab ein weiterer Neuzugang sein Debut. Der 20-jährige Bayreuther Maximilian Eissner wechselte von der U20 des EHC Bayreuths zum EVP. Der Linksschütze stand bei den Wagnerstädter auch im Kader der ersten Mannschaft und feierte vergangene Saison noch den Aufstieg mit den Tigers. In dieser Spielzeit wurde der Stürmer kaum berücksichtigt und lief so nur für die U20 auf. Eissner trainierte bereits mehrere Wochen bei den Ice Dogs mit, musste aber aufgrund einer Sperre aus dem letzten U20-Spiel im Dress der Tigers noch vier Spiele aussetzen.

Das Spiel bei den abstiegsgefährdeten Black Bears begann sehr verhalten. Außer eine Strafzeit für Chris Neumann geschah bis zur Hälfte des ersten Drittels nichts Nennenswertes. Beide Mannschaften riskierten wenig. Als die Ice Dogs in der 11. Minute das erste Mal in Überzahl agierten, konterten die Black Bears den EVP aus und kamen zu ihrer ersten guten Möglichkeit durch den Kanadier Regan. Knapp eine Minute später nutzte der EVP die Überzahl doch aus. Tomas Pribyl spielte Roman Navarra vor dem Tor frei und der Pegnitzer Top-Scorer zog entschlossen zur Führung ab.

Weil kurz vor dem Ende des Drittels Kapitän Stefan Hagen noch auf der Strafbank Platz nehmen musste, starteten die Ice Dogs in Unterzahl in den zweiten Abschnitt. Acht Sekunden vor Ablauf der Strafzeit erkämpfte Michael Kuhn die Scheibe im Aufbau der Freisinger und legte auf Aleksandrs Kercs ab, der eiskalt das 2:0 markierte. Ansonsten blieben beide Mannschaften wie bereits im ersten Drittel eher blass. Die Black Bears erarbeiteten sich fortan mehr Torchancen als der EVP, scheiterten aber an einem gut aufgelegten Maximilian Schmidt im Tor der Oberfranken.

Auch im letzten Abschnitt fanden die Oberbayern besser ins Spiel und kamen in der 47. Minute zum verdienten 2:1 durch Oesterreich. Dieser Anschlusstreffer wirkte wie ein Weckruf für die Schützline von Marco Bär. Aber es dauerte bis zur 54. Minute, ehe Chris Neumann mit einem satten Schuss von der blauen Linie den alten Abstand wieder herstellte.

111 Sekunden vor dem Ende tunnelte Leo Trautmann nach Zuspiel von Kercs SEF-Torhüter Hanisch zum vorentscheidenden 4:1. Freising nahm nun Hanisch vom Eis und erneut Trautmann legte 55 Sekunden nach dem 4:1 mit einem Empty-Net-Treffer nach. Freising gab sich geschlagen und Roman Navarra sorgte 30 Sekunden vor dem Ende für den 6:1-Endstand.

Torfolge: 0:1 (12.) Navarra/Pribyl/Plichta (5 gegen 4), 0:2 (22.) Kercs/Kuhn (4 gegen 5), 1:2 (47.) Oesterreich, 1:3 (54.) Chris Neumann/Kuhn/Kercs, 1:4 (59.) Trautmann/Kercs, 1:5 (59.) Trautmann/Kuhn/Kercs (ENG), 1:6 (60.) Navarra/Eissner/Trautmann.

Strafen: Freising acht, Pegnitz acht Minuten.

jb

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