17°

Donnerstag, 25.04.2019

|

zum Thema

Ice Dogs verlieren erneut gegen "Lieblingsgegner" Geretsried

Pegnitzer haderten mit Leistungen der Schiedsrichter und kassierten dafür sogar eine Bankstrafe - 30.12.2018 19:22 Uhr

Als Vorbereitung auf die bevorstehende Abstiegsrunde hat der sportliche Leiter des EVP, Jens Braun, das Match in Geretsried gesehen. © Reinl


Eishockey-Bayernliga

ESC Geretsried – EV Pegnitz 8:2 (2:1/1:1/5:0) – Auch wenn die Ice Dogs in den vergangenen Wochen nur eine durchwachsene Erfolgsbilanz vorweisen konnten, entwickelten sie sich doch zum „Trainerschreck“: Nach dem überraschenden 4:2-Erfolg des EVP in Königsbrunn trat der Spielertrainer des ESC, Fabio Carciola, zurück und das Franken-Derby am Freitag war trotz des knappen 2:1-Siegs der Mighty Dogs das letzte von Zdenek Vanc in dessen Funktion als Head-Coach, obwohl er doch die Unterfranken in die Bayernliga geführt hatte.

So gesehen hofften die mitgereisten Fans in Geretsried bei einem weiteren Vorbereitungsspiel auf die Abstiegsrunde auf eine Fortsetzung der Aufwärtsentwicklung. Doch sie mussten wieder einen schnellen Dämpfer wegstecken. Als sich die EVP-Abwehr in der Anfangsphase katastrophale Abwehrschnitzer leistete, nutzten dies die Riverrats nach nicht einmal zwei Minuten zur Führung. Damit nicht genug: Gut zehn Minuten später erhöhte der ehemalige Miesbacher Oberliga-Stürmer Luis Rizzo auf 2:0. Nur gut, dass Michael Kuhn kurz vor der Pause im Zusammenspiel mit Pierre Kracht bei doppelter Überzahl den Anschlass schaffte.

Dass auch die Ice Dogs schnelle Tore schießen können, stellte Kracht nach nur 50 Sekunden im Mitteldrittel unter Beweis. Sven Adler hatte die Vorarbeit zum 2:2 geleistet. Ausgeglichen endete auch dieser Spielabschnitt, nachdem Daniel Merl seine Mannen mit dem 3:2 wieder nach vorn brachte.

Kein Wunder, dass bei diesem engenen Spielstand auf beiden Seiten die Nerven angespannt waren. So kassierte Pegnitz sogar eine Bankstrafe und eine persönliche Strafe gegen Johannes Seidinger wegen „Beleidigung eines Spieloffiziellen“. Das 4:2 der Riverrats durch Maximilian Hüsken hatte danach schon vorentscheidende Bedeutung. In der Folge haderten die Oberfranken zunehmend mit den Entscheidungen der Schiedsrichter, insbesondere, als Geretsried in Überzahl auf 5:2 erhöhte. Jetzt brachen beim EVP alle Dämme: Sven Adler kassierte nach dem 6:2 eine Zehn-Minuten-Strafe wegen Unsportlichkeit und die Riverrats machten mit weiteren Treffern durch den Tschechen Ondrej Horvath und Luis Rizzo zum 8:2 alles klar. Dass schließlich der Geretsrieder Martin Köhler noch eine Spieldauersperre wegen Unsportlichkeit kassierte, hatte keine Auswirkungen mehr auf das Match.

Die Torfolge: 1:0 (2.) Lechner/Heller, 2:0 (13.) Rizzo/Horvath/Berger, 2:1 (18.) Kuhn/Kracht (5 gegen 3), 2:2 (21.) Kracht/Adler, 3:2 (33.) Merl/Lechner/Heller, 4:2 (47.) Hüsken/Köhler/May, 5:2 (50.) Jorde/Hüsken (5 gegen 4), 6:2 (53.) Rizzo (5 gegen 4), 7:2 (55.) Horvath/Dornbach (4 gegen4), 8:2 (57.) Rizzo/Horvath/Berger.

Strafen: Geretsried 16 plus zehn Minuten plus Spieldauersperre für Martin Köhler, Pegnitz 18 plus zehn Minuten für Adler (Unsportlichkeit).  

ISI REINL

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Pegnitz